Technische Universität Nürnberg zu Gast an der FAU

5.6.2026 - | Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Ein Blick in die gemeinsame Zukunft.

Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und die Technische Universität Nürnberg (UTN) trafen sich in Erlangen zu einem Austausch über regionale Hochschulthemen. Für das gemeinsame Treffen empfing die FAU eine Delegation der UTN in der Freyeslebenstraße 1 in Erlangen, dem Hauptsitz der FAU. Hierbei sprachen die Delegationen über zahlreiche Themen wie zum Beispiel die derzeitige Studierendensituation in der Metropolregion oder mögliche Lehrkooperationen. Gleichzeitig warfen die Vertreterinnen und Vertreter von FAU und UTN einen Blick auf bereits laufende Kooperationen.

„Wir arbeiten seit vielen Jahren eng mit der UTN zusammen“, betont FAU-Präsident Prof. Dr. Joachim Hornegger. „Dazu zählen die Unterstützung des Lehrangebotes der UTN durch FAU-Dozierende als auch die Kooperationen im Bereich der Rechenzentren.“

Tatsächlich verbinden jetzt schon zukunftsweisende Projekte die beiden Universitäten in der IT-Infrastruktur. Mit dem Spatenstich für das Zentrum für Nationales Hochleistungsrechnen Erlangen (NHR@FAU) legte die Bayerische Staatsregierung zuletzt den Grundstein für ein Kompetenz- und Innovationszentrum für den nordbayerischen Wissenschaftsraum. Von der neu geschaffenen Rechenkapazität in Erlangen werden beide Universitäten, insbesondere in der Forschung zu künstlicher Intelligenz, profitieren. Zudem unterstützt das Regionale Rechenzentrum Erlangen (RRZE) als IT-Dienstleister der FAU im Rahmen des eigenen Regionalkonzepts weitere Hochschulen und Universitäten in Nordbayern – darunter auch die UTN.

Die Entwicklung der UTN profitiere laut Prof. Dr. Michael Huth, Gründungspräsident der UTN, von der Unterstützung seitens des Regionalen Rechenzentrums. Das nationale Hochleistungsrechenzentrum ist „für uns als gesetzte KI-Universität ebenso von enormer Bedeutung. Wir werden strategisch zusammenarbeiten, um das Rechenzentrum im nächsten Jahrzehnt weiter zu entwickeln und gemeinsam Kräfte bündeln.“

Potenziale in der Zusammenarbeit nutzen

Neben den bestehenden Kooperationen sieht Prof. Dr. Hornegger weiteres Potenzial für Synergien zwischen den Universitäten: „Das eine wäre der Lehrbereich, wo wir die Durchlässigkeit zwischen den beiden Universitäten für unsere Studierenden sicherstellen müssen. Und das zweite wäre die Forschung. Da sehe ich ganz große Chancen, dass man Forschungsanträge stellt und sich gemeinsam in den internationalen Forschungswettbewerb begibt.“ Prof. Dr. Huth ergänzt: „Ich sehe großes Potenzial darin, dass wir gemeinsam bei Themen wie KI-Kompetenzen etwas bewegen können – das bringt Vorteile für alle Studierenden der FAU und UTN.“

Mit Blick auf das Treffen der beiden Universitäten gehe es laut Huth in diesem dynamischen Hochschulumfeld auch um Positionierung und eigenständige Weiterentwicklung. Doch sollte man ebenso fair und zukunftsgewandt zusammenarbeiten, „um die Durchschlagskraft der einzelnen Institutionen im Gesamten zu erhöhen. Und da ist die Metropolregion Nürnberg in Deutschland in einer sehr guten Ausgangslage.“

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https://www.fau.de/2026/06/news/technische-universitaet-nuernberg-zu-gast-an-der-fau