1,25 Millionen Euro an Jugendsportförderungen bereitgestellt.
Die Tiroler Landesregierung setzt ein klares Zeichen für den Nachwuchssport: Auf Antrag von Sportreferent LHStv Philip Wohlgemuth wurden Fördermittel in Höhe von 1,25 Millionen Euro an Jugendsportförderung bewilligt. Das beschloss die Tiroler Landesregierung heute, Dienstag. Mit den bereitgestellten Geldern werden gezielt jene Bereiche von Sportvereinen in ganz Tirol unterstützt, die für eine nachhaltige Entwicklung junger Talente entscheidend sind: beispielsweise die Finanzierung qualifizierter TrainerInnen, die Anschaffung von Sportgeräten sowie die Übernahme von Reisekosten zu Wettkämpfen und Trainingslagern. So wird sichergestellt, dass die rund 670 Vereine, die im Rahmen der Jugendsportförderung 2026 eine Förderung erhalten, ihre wertvolle Arbeit mit der nächsten Generation fortsetzen können.
Gerade vor dem Hintergrund des aktuellen „Jahr des Ehrenamts“ in Tirol unterstreicht LH Anton Mattle, dass auch Sportvereine vielfach von freiwilliger Tätigkeit leben: „Tirols Sportlandschaft wird von rund 2.000 Vereinen getragen, in denen viele Funktionärinnen und Funktionäre und allen voran auch Trainerinnen und Trainer ehrenamtlich engagiert sind. Diese Menschen bilden das Rückgrat des Tiroler Sports. Sie sind es, die unseren Kindern und Jugendlichen tagtäglich die Möglichkeit bieten, gemeinsam zu sporteln und dabei Spaß zu haben. Sie sind es auch, die einen enormen Beitrag für die großartigen Erfolge unserer Athletinnen und Athleten in den verschiedensten Sportarten leisten.“
Im organisierten Sport in Tirol gibt es rund 315.000 Mitgliedschaften, davon über 100.000 im Kinder- und Jugendbereich. Die unter 18-jährigen Tiroler SportlerInnen haben bei internationalen Wettkämpfen im Jahr 2025 80 Spitzenplatzierungen (Ränge eins bis drei) sowie 350 österreichische Meister im Nachwuchs erreicht.
LHStv Wohlgemuth ergänzt: „Sport prägt junge Menschen weit über die körperliche Fitness hinaus. Er vermittelt Werte wie Zusammenhalt, Respekt und Ausdauer – Eigenschaften, die auch im Alltag von unschätzbarem Wert sind. Besonders wichtig ist mir, dass wir allen Menschen, allen voran Kindern und Jugendlichen, den Zugang zum Sport ermöglichen. Deshalb investieren wir gezielt in die Strukturen, die das möglich machen.“
Zusätzlich zu den beschlossenen Jugendsportförderungen wurden im Jahr 2026 bereits rund sechs Millionen Euro für rund 360 Sportorganisationen in Tirol zur Verfügung gestellt. Insgesamt werden mit 7,25 Millionen Euro rund 1.000 Sportvereine bzw. Sportorganisationen unterstützt. Alle Förderungen für den Tiroler Sport sind in der Transparenzdatenbank des Landes unter foerdertransparenz.tirol.gv.at aufgelistet.
Factbox Jugendsportförderung Bezirke 2026
Stadt Innsbruck
Bezirk Innsbruck-Land
Bezirk Imst
Bezirk Kitzbühel
Bezirk Kufstein
Bezirk Landeck
Bezirk Lienz
Bezirk Reutte
Bezirk Schwaz
Gesamt
E-Government für Vereine – wöchentliches Update „Vereinfachung & Entbürokratisierung“: Vereine können viele Behördenwege künftig noch einfacher online erledigen. Vereine können dazu den USP-Einstieg ins Digital Service Tirol nutzen. Ein Informationsbereich dazu bzw. ein praktischer Leitfaden zur Nutzung der Services findet sich auch auf der Website des Landes. „Der Tirol Konvent agiert als Motor für Entbürokratisierung und Digitalisierung. Im Jahr des Ehrenamts liegt einer der Schwerpunkte auch auf den zahlreichen Vereinen in Tirol, die mit ihren Aktivitäten das gesellschaftliche Leben in Tirol maßgeblich prägen und mitgestalten. Gleichzeitig treffen auch allen Vereine Verwaltungstätigkeiten, die wir bestmöglich vereinfachen und digitalisieren wollen. Das E-Government für Vereine ist ein wesentlicher Teil davon“, sagt LH Anton Mattle. So stehen beispielsweise nach Vergabe der entsprechenden Berechtigungen im USP die für Vereine relevanten Online-Formulare im Digital Service Tirol gebündelt zur Verfügung. Im ZVR können beispielsweise die Zustelladresse geändert und Wahlergebnisse digital erfasst werden und so an die Vereinsbehörde gemeldet werden. Mit der USP-Registrierung stehen weitere Services außerhalb des Vereinsregisters, wie zum Beispiel „Mein Postkorb“ zum digitalen Empfang behördlicher Schreiben oder der Zugang zu verschiedenen Förderplattformen zur Verfügung.
Frühlingszeit bedeutet Pollenzeit: Jährlich sehen sich AllergikerInnen zu Jahresbeginn mit Pollenflug und gesundheitlichen Begleiterscheinungen konfrontiert. Um die Bevölkerung weiterhin umfassend zu informieren, beschloss die Tiroler Landesregierung auf Antrag von Gesundheitslandesrätin Cornelia Hagele heute, Dienstag, die Fortsetzung der Förderung des „Pollenwarndienstes“ an der Universität Innsbruck. Heuer stehen für das Forschungsprojekt rund 54.000 Euro bereit, im Jahr 2027 sind es knapp 59.000 Euro. „Welche Pflanzen wann zu blühen beginnen und welche Pollen aktuell im Höhenflug sind, wissen die Forscherinnen und Forscher vom Institut für Botanik an der Universität Innsbruck. Über Jahre hinweg haben sie ein flächendeckendes Monitoring mit eigenen ‚Pollenfallen‘ aufgebaut, um laufend Pollenflugberichte zu erstellen und auf Belastungssituationen hinzuweisen. Ihre Forschung verbreiten sie in aktuellen Newslettern – ein praktisches Service im Alltag von Betroffenen“, fasst LRin Hagele das Ziel des Pollenwarndienstes zusammen. Auf der Website und den eigenen Social-Media-Kanälen werden kontinuierlich Flugberichte, Informationen zur aktuellen Forschung sowie Wissenswertes rund um das Thema Pollen in Tirol veröffentlicht. Die Daten gewinnt das Team des Pollenwarndienstes mit eigenen Pollenfallen, die wöchentlich entleert und im Labor ausgewertet werden. Die Fallen decken mit Standorten in Wörgl, Innsbruck, Zams, Reutte, Galtür, Obergurgl und Lienz bereits mehrere Bezirke ab – 2027 soll eine weitere Falle im Großraum Schwaz folgen. In den nächsten Jahren ist im Einklang mit der Klima- und Nachhaltigkeitsstrategie des Landes eine Erweiterung des Pollen-Monitorings vorgesehen, um Wechselwirkungen zwischen Pollenflug und Klimawandel und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Gesundheit aufzuzeigen.