Bundesgesundheitsministerin Nina Warken und der parlamentarische Staatssekretär Dr. Georg Kippels haben am Montag den japanischen Vize-Gesundheitsminister Masayuki Kamiya und seine Delegation im Bundesgesundheitsministerium in Berlin empfangen.
Das Symposium findet seit 2009 üblicherweise im Abstand von zwei Jahren statt. Es bietet beiden Staaten Gelegenheit, sich über aktuelle Entwicklungen, wissenschaftliche Erkenntnisse und politische Herausforderungen im Bereich Pflege auszutauschen. Japan weist im internationalen Vergleich die am weitesten fortgeschrittene demografische Alterung auf und verfügt ebenfalls über eine eigenständige Pflegeversicherung.
Dies ermöglicht einen vielseitigen Dialog und bietet Ansatzpunkte für die Weiterentwicklung der Pflege in Deutschland. Langfristig stehen beide Systeme vor der Aufgabe, Finanzierbarkeit, Fachkräfteversorgung und Versorgungsqualität sicherzustellen.
Die Expertise aus dem Pflegesymposium und die Erfahrungen aus Japan fließen in die Arbeit des Bundesgesundheitsministeriums ein. Ein Gesetzesentwurf zur Reform der Pflege wird derzeit im BMG erarbeitet.