| Datum | 14.10.2026 |
| Subjekt | Stadt Dresden |
| Region | Germany |
| Kategorie | Construction, Cities and municipalities, Sports, fitness and recreation |
Neue Beachvolleyballplätze, Multifunktionsfeld und Calisthenics-Anlagen entstehen.
Seit Montag, 12. Oktober 2026, baut das Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft auf dem bisherigen Beachvolleyballplatz an der Nöthnitzer Straße eine neue Freizeitsportanlage. Geplant sind fünf Beachvolleyballplätze, ein Multifunktionsfeld für Basketball, Volleyball und Fußball sowie zwei Calisthenics-Anlagen. Tischtennisplatten und Tischkicker ergänzen das Angebot.
Die Bau- und Pflanzarbeiten dauern voraussichtlich bis November 2027. Während der Bauzeit können die vorhandenen Beachvolleyballplätze nicht genutzt werden.
Dr. Sascha Döll, Leiter des Amtes für Stadtgrün und Abfallwirtschaft„Die Freizeitsportanlage an der Nöthnitzer Straße ist ein wichtiger Baustein für die Entwicklung des Südparks und die Umsetzung der BUGA im Kernareal. Mit der neuen Anlage schaffen wir vielfältige Möglichkeiten für Sport und Bewegung. Möglich wird das durch die Städtebauförderung aus dem Bund-Länder-Programm ‚Wachstum und nachhaltige Erneuerung‘.“
Bei der Planung wurde auch die Rückhaltung von Regenwasser berücksichtigt. Das Regenwasser fließt aus dem Südpark dem Hang folgend in Richtung Nöthnitzer Straße. Deshalb entstehen auf dem Gelände Retentionsmulden, die Regenwasser bei stärkeren Niederschlägen aufnehmen können.
Dafür wurde das Retentionsvolumen (Rückhaltevolumen) durch das Institut für technisch-wissenschaftliche Hydrologie GmbH über ein 3D-Modell berechnet und die Mulden für die Regenrückhaltung entsprechend dimensioniert. So konnten Starkregenereignisse simuliert werden, um das nördlich der Fläche entstehende Institutsgebäude der TU Dresden vor Wasser zu schützen. Die Retentionsmulden werden naturnah und artenreich gestaltet – unter anderem als Wiesenmulden und mit Sträuchern.
Insgesamt werden 31 neue Bäume gepflanzt. Dazu gehören auch Obstbäume, deren Früchte von allen genutzt werden können.
Auch der Schutz der Anwohnerinnen und Anwohner vor Lärm wurde bei der Planung berücksichtigt. Eine Schallimmissionsprognose hat die Genehmigungsfähigkeit der Anlage aus lärmtechnischer Sicht festgestellt.
Zum Schutz der Kleingartenanlage Grabeland e. V. vor Lärm wurde das Multifunktionsspielfeld an der zur Kleingartenanlage entferntesten Stelle angeordnet.
Die Planung der Freizeitsportanlage übernimmt das Landschaftsarchitekturbüro freiraumentwicklung ehrler. Die landschaftsgärtnerischen Arbeiten führt die Firma LLB GmbH aus.
Für die Freizeitsportanlage im Südpark entstehen Gesamtkosten von 2.193.650 Euro. Diese Kosten werden zu zwei Dritteln mit Städtebaufördermitteln und zu einem Drittel mit städtischen Eigenmitteln finanziert.
Der Planung ging bereits 2020 eine Planungswerkstatt mit Bürgerinnen und Bürgern voraus. Außerdem arbeitete das Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft eng mit dem Stadtbezirk Plauen und der örtlichen Beachvolleyball-Community zusammen.
Die bisherigen Beachvolleyballplätze waren in den vergangenen Jahren durch das Engagement der Spielerinnen und Spieler entstanden, unter Mithilfe des Amtes für Stadtgrün und Abfallwirtschaft durch Materialspenden. Die Plätze wurden von der Community mit Unterstützung des Amtes gepflegt. Auch die Nutzung und das Miteinander vor Ort haben sich ohne Buchungssystem bewährt.
André Heinzig und Clemens Hille, langjährige Initiatoren der Beachvolleyballplätze„Die ‚Nöthi‘ ist ein Ort für alle. Dies und das Engagement der Beachvolleyball-Community möchten wir auch in Zukunft bewahren. Auch die neuen Plätze sollen als Treffpunkt für Spieler aller Level – vom Einsteiger bis zum ambitionierten Freizeitsportler – dienen und diese zusammenbringen. Wir freuen uns sehr auf die zusätzlichen Kapazitäten, mit denen wir der großen Nachfrage gerecht werden können. Weiterhin sind wir sehr gespannt auf die Verbindung mit anderen Sportarten. Nach all den Jahren ist dieses Neubauprojekt der Höhepunkt der Zusammenarbeit zwischen der Stadt und der Community.“