| Datum | 14.10.2026 |
| Subjekt | Universität zu Köln |
| Autor | Elisabeth Hoffmann |
| e.hoffmann(at)verw.uni-koeln(dot)de | |
| Telefon | +49 2214702202 |
| Region | Germany |
| Kategorie | Politics, Self-government, Universities |
Die ehemalige Oberbürgermeisterin der Stadt Köln erhielt die Auszeichnung in Anerkennung ihres Engagements zur kulturellen und institutionellen Weiterentwicklung der Universität zu Köln.
Am 14. Oktober 2026 hat die Universität zu Köln Henriette Reker die Würde der Ehrensenatorin verliehen. Die ehemalige Oberbürgermeisterin (2015–2025) hat während ihrer gesamten Amtszeit diverse Vorhaben und Anliegen der Universität zu Köln unterstützt, denn sie erkannte deren Rolle als Aushängeschild für die Stadt sowie als Motor für Innovation und wirtschaftliche Entwicklung. Als Alumna der Rechtswissenschaftlichen Fakultät pflegt Henriette Reker auch eine biographische Verbindung zur Universität.
Besonders engagiert zeigte sich Reker während der Corona-Pandemie. Als Mitglied des Aufsichtsrats der Kliniken der Stadt Köln stand sie in enger Verbindung zur Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln und zum Universitätsklinikum Köln. Sie förderte die intensive und bundesweit beispielgebende Zusammenarbeit zwischen dem Gesundheitsamt der Stadt Köln und der Medizinischen Fakultät. Diese Zusammenarbeit führte 2024 zur bundesweit ersten Einrichtung eines Instituts für öffentliches Gesundheitswesen an der Medizinischen Fakultät.
Der Rektor der Universität zu Köln, Professor Dr. Joybrato Mukherjee, sagt: „Henriette Reker trat stets für ein weltoffenes, tolerantes und liberales Köln ein. Diese Werte sind für eine international vernetzte Uni existenziell wichtig. Die Universität konnte darüber hinaus bei zahlreichen Projekten und Initiativen in ihrer Amtszeit auf die Unterstützung der Stadt zählen. Ich freue mich, ihr heute in Anerkennung ihrer Verdienste die Würde einer Ehrensenatorin verleihen zu dürfen.“
Henriette Reker studierte Rechtswissenschaften in Köln, Regensburg und Göttingen. Nach ihrer Zulassung als Rechtsanwältin war sie zunächst am Landgericht Münster tätig, es folgte eine Position als Justiziarin beim Landesverband der Innungskrankenkassen Münster. Im Anschluss wurde sie parteilose Beigeordnete für Soziales, Gesundheit und Verbraucherschutz der Stadt Gelsenkirchen und wechselten 2010 als Beigeordnete für Soziales, Integration und Umwelt nach Köln. 2015 wurde sie als von CDU, FDP und Grünen unterstützte parteilose Kandidatin zur Oberbürgermeisterin der Stadt Köln gewählt.
Presse und Kommunikation:
Dr. Elisabeth Hoffmann
+49 221 470 2202
+49 151 72808840
e.hoffmann(at)verw.uni-koeln(dot)de