Amprion verstärkt am Niederrhein das Stromnetz. Eine neue Leitung ersetzt eine bestehende. Zur Montage der neuen Leiterseile muss aus Sicherheitsgründen die Lippefähre „Quertreiber“ gesperrt werden.
Ziel der der Arbeiten ist es, die Übertragungskapazität in der
Region zu erhöhen. Die bestehende Leitung wurde dafür bereits
demontiert sowie neue Maste errichtet.
Während an einigen Masten bereits Leiterseile montiert sind,
werden nun auch über der Lippe die neuen Leiterseile befestigt.
Zur Durchführung der Arbeiten muss die Lippefähre
„Quertreiber“ vom 13. Juli bis 18. September gesperrt werden.
In direkter Nähe der Lippefähre die Zuwegung von der RWE
Straße sowie die Flächen rund um den Ein- bzw. Ausstieg der
Lippefähre genutzt werden. Dabei wird es zu Baustellenverkehren,
den Einsatz von Lastverteilungsplatten und Arbeiten mit
schwebenden Lasten kommen.
„Um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden wie auch die
Sicherung der Arbeiten zu gewährleisten, ist eine Sperrung leider
nicht zu vermeiden“, erklärt Amprion-Projektsprecher Christoph
Alt. „Wir sind bemüht, die Einschränkungen so gering wie möglich
zu halten.“
Die Seilzugarbeiten an der Verbindung zwischen der
Umspannanlage Niederrhein (Wesel) und Voerde-Friedrichsfeld
sollen innerhalb dieses Jahres abgeschlossen werden.
Das Vorhaben Nr. 14 aus dem Energieleitungsausbaugesetz sieht
vor, die derzeitige 220-Kilovolt-Freileitung zwischen Wesel und
Krefeld-Hüls im Abschnitt zwischen der Umspannanlage
Wesel/Niederrhein (Stadt Wesel) und der Umspannanlage Utfort
(Stadt Moers) durch eine neue Höchstspannungsleitung zu
ersetzen. Die neue Leitung soll Strom auf der Spannungsebene
380 Kilovolt transportieren. Zusätzlich wird auf diesem Abschnitt
eine 110-Kilovolt-Leitung mitgeführt.
Zwischen der Umspannanlage Utfort (Stadt Moers) und dem Punkt
Hüls-West (Stadt Krefeld) wird auf rund 15 Kilometern bereits der
Neubau einer 380-Kilovolt-Leitung im Trassenraum einer
vorhandenen 220-Kilovolt-Freileitungstrasse umgesetzt. Die 220
Kilovolt-Leitung wird im Zuge dessen zurückgebaut.
Zwischen dem Punkt Hüls-West und St. Tönis besteht bereits eine
Leitung. Hier werden aktuell die Masten von 220 Kilovolt auf 380
Kilovolt ertüchtigt. So kann die 380-Kilovolt-Verbindung bis in den
Bereich der Umspannanlage St. Tönis fortgesetzt werden.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:
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