80 Angebote erreichten an sieben Tagen zirka 800 Dresdnerinnen und Dresdner.
Mit mehr als 80 Veranstaltungen und rund 800 Teilnehmern hat die bundesweite Aktionswoche „Gemeinsam aus der Einsamkeit“ vom 22. bis 28. Juni 2026 in Dresden ein starkes Zeichen für mehr Miteinander gesetzt. Vereine, Initiativen, Wohlfahrtsverbände, Begegnungsstätten, Kirchgemeinden, Stadtteilhäuser und viele weitere engagierte Akteure luden Menschen aller Generationen dazu ein, miteinander ins Gespräch zu kommen, neue Kontakte zu knüpfen und Gemeinschaft zu erleben.
Sozialbürgermeisterin Dr. Kristin Klaudia Kaufmann„Diese Aktionswoche hat gezeigt, wie viel entstehen kann, wenn sich Menschen füreinander einsetzen und gemeinsam Verantwortung übernehmen. Mein herzlicher Dank gilt den zahlreichen freien Trägern, Vereinen, Initiativen, Kirchgemeinden sowie allen ehren- und hauptamtlich Engagierten. Mit großem Einsatz, Kreativität und Offenheit haben sie Begegnungsräume geschaffen, die vielen Menschen neue Perspektiven eröffnet und wertvolle Momente des Miteinanders ermöglicht haben. Dieses Engagement ist ein starkes Zeichen für unsere Stadtgesellschaft.“
Ob generationenübergreifendes Erzählcafé, gemeinsamer Spaziergang, Kreativangebot oder offener Treff – die Vielfalt der mehr als 80 Angebote machte deutlich, wie viele Möglichkeiten es gibt, Einsamkeit aktiv entgegenzuwirken. Die große Resonanz zeigte zugleich, dass das Thema viele Menschen bewegt und niedrigschwellige Begegnungsangebote einen wichtigen Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt leisten.
Die Aktionswoche war zugleich Ausdruck der engen Zusammenarbeit zahlreicher Partner in Dresden. Gemeinsam ist es gelungen, das Thema Einsamkeit sichtbar zu machen, Berührungsängste abzubauen und Menschen zu ermutigen, bestehende Angebote wahrzunehmen oder selbst aktiv zu werden.
Kaufmann„Die vielen positiven Rückmeldungen bestärken uns darin, das Thema auch über die Aktionswoche hinaus konsequent weiterzuverfolgen. Einsamkeit kann jede und jeden treffen. Umso wichtiger ist es, dauerhaft Orte der Begegnung zu schaffen und bestehende Netzwerke weiter auszubauen.“
Dazu gehört unter anderem eine Konzeption für niedrigschwellige Stadtteilhäuser. Mit einem quartiersbezogenen Mix aus Kultur- und Nachbarschaftsarbeit soll auch Vereinsamungstendenzen entgegengewirkt werden.
Auch auf Bundesebene setzt Dresden ein Zeichen: Die Landeshauptstadt gehört zu den Erstunterzeichnern der neuen Allianz gegen Einsamkeit des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Damit unterstreicht sie ihr Ziel, das Thema langfristig in der kommunalen Arbeit zu verankern und gemeinsam mit starken Partnern Lösungen zu entwickeln.