Fünf Millionen Euro für H2-Projekt in Bad Neustadt: Bayern baut Wasserstoffwirtschaft weiter aus

7.6.2026 - Jürgen Marks | Bayerische Staatsregierung

BAD NEUSTADT AN DER SAALE – Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger hat der H2 Nes GmbH in Bad Neustadt an der Saale (Unterfranken) einen Förderbescheid in Höhe von fünf Millionen Euro überreicht. Mit den Mitteln unterstützt das Bayerische Wirtschaftsministerium die Errichtung eines Elektrolyseurs mit einer Leistung von bis zu acht Megawatt. Die Anlage soll künftig jährlich rund 850 Tonnen grünen Wasserstoff produzieren.

Aiwanger: „Bayern handelt, während andere noch diskutieren. Mit dem Projekt in Bad Neustadt schaffen wir konkrete Wertschöpfung vor Ort und stärken unsere Unabhängigkeit bei der Energieversorgung. Wer Klimaschutz und Wettbewerbsfähigkeit zusammenbringen will, kommt an Wasserstoff nicht vorbei.“

Ziel des Projekts ist der Aufbau einer nachhaltigen Infrastruktur für die regionale Produktion und Nutzung von grünem Wasserstoff. Der erzeugte Wasserstoff soll insbesondere zur Dekarbonisierung des regionalen Schwerlastverkehrs sowie industrieller Prozesse eingesetzt werden.

Aiwanger: „Wir haben als erstes Bundesland den Aufbau einer flächendeckenden Wasserstoffwirtschaft entschlossen vorangetrieben und dafür bereits 150 Millionen Euro für die Wasserstoffproduktion bereitgestellt. Jetzt müssen Bund und EU die Rahmenbedingungen deutlich verbessern und Investitionen erleichtern, statt Projekte mit Bürokratie und Unsicherheit auszubremsen. Wasserstoff ist ein Schlüssel für die Energiewende und für den Industriestandort Deutschland.“

Bayern engagiert sich seit Jahren für den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft und investiert über verschiedene Förderprogramme insgesamt rund 220 Millionen Euro in den Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur.

Voraussichtlich im Juli 2026 startet zudem das Bayerische Förderprogramm für Wasserstoff-Nutzfahrzeuge mit einem ersten Förderaufruf im Umfang von 15 Millionen Euro. Es ergänzt die bestehenden Förderprogramme für Elektrolyseure und Wasserstofftankstellen.

Aiwanger: „Wir setzen die gesamte Wasserstoff-Wertschöpfungskette um – von der Erzeugung über die Infrastruktur bis zur Anwendung. Dass nun auch der Bund verstärkt auf die Förderung der Wasserstoffmobilität setzt, bestätigt unseren Kurs. Bayern zeigt, wie eine technologieoffene und wirtschaftsfreundliche Energiewende gelingt.“

Ansprechpartner:

Jürgen Marks

Leiter Pressereferat

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