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    <titulek>MINT-Schecks für Tiroler Schulen, Kindergärten und Horte</titulek>
    <datum>9.10.2026</datum>
    <subjekt>Land Tirol</subjekt>
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        <polozka>Technologie</polozka>
        <polozka>Bildung</polozka>
        <polozka>Wissenschaft und Forschung</polozka>
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    <perex>Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik: Insgesamt 225.000 Euro für MINT-Projekte.</perex>
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Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik: Insgesamt 225.000 Euro für MINT-Projekte
Anträge für MINT-Schecks: Ab 12. Oktober über die MINT-Tirol-Website
Großer Andrang in den vergangenen Jahren: Seit Start 550 MINT-Schecks an Tiroler Bildungseinrichtungen vergeben
22.111 Kinder und Jugendliche mit den bisherigen MINT-Schecks erreicht
Landesweite MINT-Offensive: Tirol ist Österreichs erstes flächendeckendes MINT-Bundesland

Experimentieren, tüfteln und forschen: Die MINT-Schecks Tirol sind eine Förderschiene für Kindergärten, Schulen und Horte in allen Tiroler Bezirken. Mit den Schecks können Bildungseinrichtungen praxisnahe Projekte umsetzen, die sich den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik verschrieben haben. Auch im Schuljahr 2026/27 bieten die Schecks Unterstützung. Die vierte Ausschreibung startet am kommenden Montag, 12. Oktober, und umfasst ein Gesamtfördervolumen von 225.000 Euro. Bereits in den letzten Jahren war die Nachfrage enorm: Die MINT-Schecks waren jeweils kurz nach Ausschreibungsbeginn vergriffen – in einzelnen Bezirken sogar nach wenigen Stunden. Seit Beginn dieser MINT-Förderung erhielten Tiroler Bildungseinrichtungen bereits 550 Schecks.

Mehr als 20.000 Tiroler Kinder profitierten von MINT-Schecks

„Kinder und Jugendliche sind neugierig und wollen verstehen, wie die Welt um sie herum funktioniert. Die MINT-Schecks sind ein einfaches Mittel, um Raum für Experimente und eigene Ideen zu schaffen. Wir wollen damit das Interesse an Naturwissenschaft und Forschung möglichst früh wecken und langfristig für Begeisterung an unseren Schulen, Kindergärten und Horten sorgen. In den vergangenen Jahren haben wir bereits 22.111 Kinder und Jugendliche mit den Tiroler MINT-Schecks erreicht“, betont Bildungslandesrätin Cornelia Hagele anlässlich der neuen Ausschreibung.

Wirtschaftslandesrat Mario Gerber unterstreicht die Bedeutung der Initiative für die Zukunft Tirols: „MINT-Kompetenzen sind eine wichtige Grundlage für Innovation und wirtschaftliche Entwicklung. Die Rechnung ist eine ganz einfache: Wir begeistern Kinder schon heute für Technik und Forschung – und schaffen dadurch Perspektiven für die Fachkräfte von morgen. Die MINT-Schecks sind daher weit mehr als eine Förderung: Sie sind eine Investition in die Innovationskraft und die Wettbewerbsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandorts Tirol.“

Best-Practice-Beispiele – von Solarmodulen bis zu selbstprogrammierten Drohnen

Die MINT-Schecks bieten Tiroler PädagogInnen die Möglichkeit, kreative Vorhaben umzusetzen und MINT-Ideen abseits des klassischen Unterrichts zu verfolgen. Gefördert werden unter anderem Experimente, Ausflüge in Forschungslabore oder Workshops mit Fachleuten aus Wissenschaft und Wirtschaft. Best-Practice-Beispiele aus den vergangenen Ausschreibungen verdeutlichen die Bandbreite: SchülerInnen der Volksschule Tobadill (Bezirk Landeck) bauten eigene Solarmodule, Jugendliche an der Mittelschule Zams-Schönwies (Bezirk Landeck) programmierten Drohnen zur Aufforstung von Wäldern und Kinder der Volksschule Nussdorf (Bezirk Lienz) entwickelten selbst Lego-Roboter.

Für Kindergärten beträgt die Förderung 500 Euro pro MINT-Scheck, für Schulen und Horte 1.000 Euro. Grundsätzlich kann jede Tiroler Bildungseinrichtung jeweils einen Scheck beantragen. Neu ist, dass mit dem MINT-Gütesiegel ausgezeichnete Einrichtungen ab diesem Jahr einen zweiten Scheck beantragen können. Gefördert werden:


Materialien und Geräte für MINT-Experimente
Honorare für externe ReferentInnen
Exkursionen und außerschulische Angebote
Reisekosten im Rahmen von Projekttagen

Die Vergabe erfolgt nach dem Prinzip „first come, first served“. Weitere Informationen zur Ausschreibung sind auf der Website von MINT Tirol nachzulesen.

MINT-Bildung als Investition in den Standort

Die MINT-Schecks werden von der ARGE „MINT-Bildung Tirol“ – bestehend aus Industriellenvereinigung Tirol, Wirtschaftskammer Tirol, Arbeiterkammer Tirol und Österreichischem Gewerkschaftsbund – gemeinsam mit dem Land Tirol getragen. Die Förderinitiative ist Teil der Tiroler MINT-Strategie, die das Ziel verfolgt, allen Kindern von der Elementarbildung bis in die Sekundarstufe altersgerechte Zugänge zu MINT-Themen zu eröffnen. Inspiration für neue Projekte bieten die MINT-Scheck-Broschüren und ausgewählte Best-Practice-Videos mit bereits umgesetzten Projekten. Mit der im Juli 2025 beschlossenen Umsetzung der MINT-Bildungsregion Außerfern schloss das Land Tirol den letzten weißen Fleck auf der Karte und wurde zum ersten flächendeckenden MINT-Bundesland Österreichs.

 

Statements der Partner aus der ARGE „MINT-Bildung Tirol“

Michael Mairhofer, Geschäftsführer Industriellenvereinigung Tirol: „Die MINT-Schecks setzen genau dort an, wo Begeisterung und Einfallsreichtum entstehen: in den Kindergärten und Klassenzimmern Tirols. Die Schecks ermöglichen engagierten Lehrkräften, durch innovative Projekte die Neugier für Naturwissenschaften und Mathematik zu wecken und Talente in diesen Bereichen früh zu erkennen und zu fördern. Damit bereiten sie den Weg in eine der kreativsten, spannendsten und lukrativsten Arbeitswelten unseres Landes, der Tiroler Industrie.“

Erwin Zangerl, Präsident der Arbeiterkammer Tirol: „Der Fachkräftemangel zeigt uns, dass wir gerade in den MINT-Fächern enormen Aufholungsbedarf haben – und um dem entgegenzuwirken, bedarf es einer Sensibilisierung für dieses Thema, die bereits sehr früh erfolgen muss. Entscheidend ist zudem, dass wir vor allem bei Mädchen bzw. Frauen das Interesse für MINT-Berufe wecken können, egal ob sie sich für eine Lehr-Ausbildung oder eine weitere schulische bzw. universitäre Ausbildung entschließen. Das würde einen zusätzlichen Schub für den Tiroler Arbeitsmarkt und den Standort Tirol und vielen jungen Arbeitnehmerinnen Perspektiven für die Zukunft bringen – etwas, das gerade angesichts der derzeitigen Situation enorm wichtig ist.“

Barbara Thaler, Präsidentin der Wirtschaftskammer Tirol: „Dass die MINT-Förderschecks bereits in die vierte Runde gehen, zeigt, wie stark das Thema in Tirol verankert ist. Entscheidend ist, Kinder und Jugendliche möglichst früh für Technik, Naturwissenschaften und neue Technologien zu begeistern und ihnen Raum zum Entdecken und Ausprobieren zu geben. Genau hier setzen Tirols Bildungseinrichtungen und Initiativen mit ihren Projekten an. Mit den MINT-Förderschecks geben wir diesen Ideen gezielt Rückenwind. Denn wer heute Neugier weckt, technisches Verständnis stärkt und lösungsorientiertes Denken fördert, legt wichtige Grundlagen für die Fachkräfte von morgen. Damit investieren wir in die Chancen junger Menschen – und zugleich in die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandorts Tirol.“

Sonja Föger-Kalchschmied, geschäftsführende Vorsitzende des ÖGB Tirol: „Dieser gemeinsame Schulterschluss ermöglicht schon den Kleinsten ein spielerisches Kennenlernen von MINT-Bereichen und fördert Neugier und Entdeckungslust. Der MINT-Bereich soll und kann jede und jeden begeistern! Mit der geplanten Aus- und Weiterbildung der Pädagoginnen und Pädagogen ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Qualitätssteigerung in der MINT-Bildung gelungen. Denn MINT-Berufe sind nicht nur Berufe mit Zukunft, sondern auch gut bezahlte und sichere Jobs, von denen Betriebe wie auch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer entscheidend profitieren!“


https://www.tirol.gv.at/presse/meldungen/meldung/mint-schecks-fuer-tiroler-schulen-kindergaerten-und-horte

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