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    <titulek>„Gemeinden sind das Herzstück der Energieautonomie – das Land stärkt die Umsetzung vor Ort“</titulek>
    <datum>9.10.2026</datum>
    <subjekt>Land Vorarlberg</subjekt>
    <autor>
        <jmeno>Thomas Mair</jmeno>
        <email></email>
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        <kontakt></kontakt>
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        <nadrazeny>Österreich</nadrazeny>
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    <kategorie>
        <polozka>Energieindustrie</polozka>
        <polozka>Staatsverwaltung und Selbstverwaltung</polozka>
        <polozka>Umwelt</polozka>
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    <perex>LR Klien beim Netzwerktreffen der e5-Gemeinden.</perex>
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Vandans (VLK) – Beim Netzwerktreffen der Vorarlberger e5-Gemeinden am 8. Oktober in Vandans standen aktuelle energiepolitische Herausforderungen und konkrete Umsetzungsbeispiele aus der kommunalen Praxis im Mittelpunkt. Den energiepolitischen Rahmen steckte Energielandesrat Markus Klien ab. Er nutzte das Treffen, um sich mit den Mitgliedern des e5-Netzwerks über die nächsten Schritte auf dem Weg zur Energieautonomie Vorarlberg auszutauschen.

Landesrat Klien betonte: „Die Gemeinden sind das Herzstück unserer Energieautonomie. Dort werden Gebäude saniert, erneuerbare Anlagen realisiert und auch Mobilität neu gedacht. Als Land schaffen wir die Voraussetzungen, bündeln Know-how und unterstützen mit klaren Rahmenbedingungen, Förderungen und Beratung – damit die Umsetzung in den Gemeinden zügig, praxistauglich und leistbar gelingt.“

Aus Sicht der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, vertreten durch Standesrepräsentant und e5-Bürgermeister Daniel Sandrell, standen insbesondere die praktische Umsetzung vor Ort und der kontinuierliche Erfahrungsaustausch im Netzwerk im Vordergrund.

Ein zentrales Thema war die Umsetzung der Energieeffizienzrichtlinie EED III in Vorarlberg und die Änderungen durch das Elektrizitätswirtschaftsgesetz. e5-Programmleiter Gregor Sellner informierte über neue Anforderungen und Unterstützungsangebote für Gemeinden. Für die Kommunen bedeutet das unter anderem, Energieverbräuche systematischer zu erfassen, Einsparungen nachzuweisen und die Sanierung öffentlicher Gebäude stärker zu forcieren. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Energiedaten, Messkonzepte und das laufende Monitoring. Zu diesen Themen unterstützt das Energieinstitut Vorarlberg die Gemeinden mit Beratung und Werkzeugen.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Mobilität in der Tourismusregion Montafon. Neben dem Ausbau der Radwege und Verbesserungen im öffentlichen Verkehr untersucht die Region, wie automatisierte und hybride Fahrzeugflotten das bestehende Mobilitätsangebot sinnvoll ergänzen können. Außerdem wurde der Vorsorgecheck Naturgefahren vorgestellt, mit den Gemeinden ihre Klimarisiken gezielt erheben und sich systematisch auf Naturgefahren vorbereiten können.

Wie interkommunale Zusammenarbeit gelingen kann, zeigte das österreichweit einzigartige Kompetenzzentrum Vorderland. Seit Jänner 2026 arbeitet es als erstes regionales Bauamt Österreichs in Form eines Gemeindeverbands. Die beteiligten Gemeinden bündeln dort ihr administratives und technisches Know-how und schaffen dadurch effizientere Abläufe und einheitliche Qualitätsstandards.

„In der Vielfalt dieses Treffens bilden sich die realen Herausforderungen der e5-Gemeinden ab. Der gemeinsame Erfahrungsschatz hilft dabei, praxistaugliche Lösungen zu entwickeln und erfolgreich umzusetzen“, erklärte e5-Programmleiter Sellner.

Zum Abschluss tauschten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über aktuelle Herausforderungen, konkreten Unterstützungsbedarf und künftige Themen im e5-Programm aus. Weitere Informationen zum e5-Programm und zu Unterstützungsangeboten für Gemeinden sind beim Energieinstitut Vorarlberg erhältlich.


https://presse.vorarlberg.at/land/public/-Gemeinden-sind-das-Herzst-ck-der-Energieautonomie-das-Land-st-rkt-die-Umsetzung-vor-Ort

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