<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<tiskova_zprava>
    <titulek>Neuer „Offener Hörsaal“ startet</titulek>
    <datum>6.10.2026</datum>
    <subjekt>Freie Universität Berlin</subjekt>
    <autor>
        <jmeno> </jmeno>
        <email></email>
        <telefon></telefon>
        <kontakt>&lt;ul&gt; &lt;li&gt;Freie Universität Berlin, Geschäftsstelle OFFENER HÖRSAAL, Weiterbildungszentrum, Telefon: +49 30 838-514 24, E-Mail: offenerhoersaal@weiterbildung.fu-berlin.de&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;</kontakt>
    </autor>
    <region>
        <nadrazeny>Deutschland</nadrazeny>
        <podrizeny></podrizeny>
    </region>
    <kategorie>
        <polozka>Universitäten</polozka>
        <polozka>Weiterbildung</polozka>
    </kategorie>
    <perex>Öffentliche Vorträge von Mitte Oktober bis Mitte Februar zu Künstlicher Intelligenz, Familiengeschichte(n) sowie heiligen Schriften.</perex>
    <text>

Die Freie Universität Berlin lädt im Wintersemester 2026/27 erneut zum „Offenen Hörsaal“ ein. Die traditionsreiche Veranstaltungsreihe bietet ein vielfältiges Programm öffentlicher Ringvorlesungen, die aktuelle wissenschaftliche und gesellschaftliche Fragestellungen aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven beleuchten. Die drei Vortragsreihen beginnen am 13., 14. und 20. Oktober 2026 und finden dienstags oder mittwochs statt. Der „Offene Hörsaal“ ist kostenfrei. Interessierte können ohne Voranmeldung teilnehmen.

„Aporien der Anwendung. Künstliche Intelligenzen in Geisteswissenschaften und Künsten“
Die Ringvorlesung des Instituts für Theaterwissenschaft widmet sich den Auswirkungen Künstlicher Intelligenz (KI) auf geisteswissenschaftliche Forschung, Lehre und künstlerische Praxis. Im Mittelpunkt stehen Fragen danach, wie sich Praktiken des Forschens, Schreibens, Hörens, Sehens, Komponierens und Gestaltens durch den Einsatz von KI verändern und welche neuen Formen wissenschaftlicher und künstlerischer Praxis entstehen. Dabei werden technologische Infrastrukturen und Machtverhältnisse ebenso thematisiert wie Fragen von Kreativität und Autorschaft, wissenschaftlicher Integrität sowie die sozialen und ökologischen Folgen digitaler Technologien. Die Vorträge bringen Perspektiven aus Theater-, Film-, Musik- und Tanzwissenschaft, Kultur- und Medienmanagement sowie künstlerische Positionen miteinander ins Gespräch.



Die Vorlesungsreihe beginnt am 14. Oktober im Hörsaal des Instituts für Theaterwissenschaft, Grunewaldstraße 35, 12165 Berlin.





Alle Termine und Themen der Vorlesungsreihe sind online zu finden.



 

„Räume, Objekte, Dokumente der Erinnerung. Familiengeschichte(n) zwischen Literatur und Geschichte“
Die Ringvorlesung des Frankreichzentrums der Freien Universität Berlin thematisiert Familie als Ort, an dem sich individuelle Lebensgeschichten mit übergeordneten historischen Entwicklungen kreuzen. Den Zugang bieten Räume, Objekte und Dokumente, wie etwa das Elternhaus oder der familiär bewirtschaftete Hof, der Dachboden, der Esstisch, das Fotoalbum, ein Pass oder Briefe: Sie können Erinnerung bewahren oder auslösen, zugleich aber auch aufzeigen, was verschwiegen wurde oder verloren gegangen ist. Aus literaturwissenschaftlicher und historiographischer Perspektive gehen die Vortragenden der Frage nach, wie individuelle Familiengeschichten gesellschaftliche Transformationsprozesse, historische Brüche und kollektive Erfahrungen in besonderer Weise sichtbar machen können. Besondere Aufmerksamkeit gilt deutsch-französischen Konstellation sowie Erfahrungen von Migration, Krieg, Kolonialismus, Shoah, politischer Gewalt und Diskriminierung. Neben Vorträgen stehen auch Autorenlesungen und eine abschließende Diskussionsrunde auf dem Programm.



Die Vorlesungsreihe beginnt am 20. Oktober im Hörsaal 1a der Rostlaube, Habelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin.





Alle Termine und Themen der Vorlesungsreihe sind online zu finden.



„Geschriebene Heiligkeit. Materialität, Ritus und Ästhetik des Göttlichen“
Die Ringvorlesung des Instituts für Judaistik widmet sich heiligen Schriften als materiellen, visuellen und performativen Artefakten. Sie thematisiert, was ein Buch, ein Kodex oder eine Schriftrolle zu einem sakralen Objekt macht und welche Bedeutung Materialität, Gestaltung und Herstellungsprozess für die Entstehung religiöser Autorität haben. In vergleichender Perspektive führt die Reihe in unterschiedliche Schriftkulturen des Judentums, Christentums, Islams, Buddhismus und weiterer religiöser Traditionen ein. Die Themen reichen von jüdischen Schriftrollen und hebräischen Bibeln über frühchristliche Kodizes und Koranhandschriften bis zu äthiopischen Manuskriptkulturen, buddhistischen Traditionen, byzantinischer Kunst und mittelalterlichen Psalterien.



Die Vorlesungsreihe beginnt am 13. Oktober im Raum 2.2058 der Holzlaube, Fabeckstraße 23/25, 14195 Berlin.





Alle Termine und Themen sind online zu finden.



Der „Offene Hörsaal“ der Freien Universität Berlin bietet allen Interessierten seit mehr als vier Jahrzehnten die Möglichkeit, wissenschaftliche Analysen aktueller Fragestellungen sowie neue Forschungsergebnisse allgemeinverständlich kennenzulernen und mit Wissenschaftler*innen der Freien Universität und anderer Einrichtungen ins Gespräch zu kommen.


https://www.fu-berlin.de/presse/informationen/fup/2026/fup_26_121-offener-hoersaal-KI-Familiengeschichten-Schriften/index.html

</text>
</tiskova_zprava>
