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        Eigene Server, eigene Datenhoheit: Land startet „Vorarlberg KI“ VOKI
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        30.9.2026
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    <autor>
        Mathias Bertsch | Land Vorarlberg
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        Bregenz (VLK) – Mit VOKI („Die Vorarlberg KI“) startet das Land Vorarlberg eine eigene Plattform für den sicheren Einsatz künstlicher Intelligenz in der Landesverwaltung. Seit heute (30. September) steht VOKI den Mitarbeitenden für ihre vielfältigen Aufgaben zur Verfügung. Die Plattform läuft vollständig auf landeseigenen Servern. Ziel ist es, Arbeitsabläufe zu vereinfachen und die Verwaltung effizienter zu machen. Davon sollen letztlich alle profitieren: Bürgerinnen und Bürger ebenso wie Unternehmen. Zugleich schafft das Land eine technische Grundlage, auf der künftig weitere KI-Anwendungen aufgebaut werden können. „Weniger bürokratischer Aufwand, mehr Zeit für die wichtigen Services des Landes – genau dafür wollen wir künstliche Intelligenz nutzen“, betont Landeshauptmann Markus Wallner. 
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„Künstliche Intelligenz bietet enorme Möglichkeiten, Verwaltungsarbeit einfacher, schneller und insgesamt effizienter zu machen. Davon sollen am Ende vor allem die Bürgerinnen und Bürger und unsere Unternehmen profitieren – durch eine leistungsfähige Verwaltung“, so Wallner. „Mit VOKI nutzen wir diese Chancen bewusst auf einer sicheren, eigenen Infrastruktur. Die Daten bleiben beim Land, die Verantwortung bleibt beim Menschen.“

Die Server-Infrastruktur für VOKI wurde im Rechenzentrum des Landes aufgebaut. Eingaben und Dokumente werden innerhalb der landeseigenen Infrastruktur verarbeitet und nicht an externe KI-Anbieter übermittelt. Daten der Landesverwaltung werden damit auch nicht zur Weiterentwicklung externer KI-Modelle verwendet. Damit verbindet das Land die Möglichkeiten moderner künstlicher Intelligenz mit hohen Anforderungen an Datenschutz, Informationssicherheit und Datenhoheit. Gerade für die öffentliche Verwaltung sei dies eine zentrale Voraussetzung für den Einsatz von KI, unterstreicht Wallner.

Entlastung bei alltäglichen VerwaltungsaufgabenVOKI unterstützt die Mitarbeitenden zunächst bei Aufgaben, die in vielen Bereichen der Verwaltung regelmäßig anfallen. Dazu gehören etwa das Erstellen und Überarbeiten von Texten, das Zusammenfassen umfangreicher Dokumente, Übersetzungen oder die verständliche Aufbereitung komplexer Fachinformationen. Auch bei der Strukturierung von Projekten und der Entwicklung von Ideen kann die Plattform eingesetzt werden.Dadurch sollen zeitaufwendige Arbeitsschritte erleichtert und Ressourcen für jene Aufgaben frei werden, bei denen fachliche Beurteilung, persönliche Beratung und Entscheidungen gefragt sind. Die fachliche Prüfung und die Verantwortung bleiben in jedem Fall bei den zuständigen Mitarbeitenden. „VOKI soll nicht Menschen ersetzen, sondern ihnen Arbeit abnehmen, wo Technologie sinnvoll unterstützen kann. Wenn interne Abläufe schneller und einfacher werden, steigt auch die Leistungsfähigkeit der Verwaltung insgesamt“, so Wallner.Digitalisierung müsse dort ankommen, wo sie einen konkreten Unterschied macht, betont der Landeshauptmann: „Unser Ziel ist eine Verwaltung, die einfacher, schneller und serviceorientierter arbeitet. VOKI kann dazu einen wichtigen Beitrag leisten.“

Qualifizierung als VoraussetzungBegleitende Informations- und Schulungsangebote bereiten die Mitarbeitenden auf den Einsatz von VOKI vor. Dabei geht es sowohl um die konkreten Möglichkeiten der Plattform als auch um einen verantwortungsvollen Umgang mit künstlicher Intelligenz. „KI braucht klare Regeln, eine sichere technische Grundlage und Mitarbeitende, die wissen, wie sie damit umgehen. Deshalb gehören Technologie, Sicherheit und Qualifizierung für uns von Anfang an zusammen“, so Wallner.

Großes Potenzial für die weitere EntwicklungDer heutige Start ist bewusst als erster Schritt angelegt. Zunächst steht ein sicherer, allgemein nutzbarer KI-Arbeitsplatz zur Verfügung. Darauf aufbauend können künftig – wo ein konkreter Nutzen besteht und die rechtlichen sowie technischen Voraussetzungen erfüllt sind – maßgeschneiderte Anwendungen für einzelne Verwaltungsbereiche entwickelt werden. Langfristig sollen auch stärker spezialisierte Lösungen entstehen, die konkrete Arbeitsprozesse unterstützen und automatisieren. Welche Anwendungen umgesetzt werden, soll schrittweise anhand ihres praktischen Nutzens geprüft werden. „Mit VOKI haben wir die Grundlage für zukünftige Anwendungen geschaffen. Das Potenzial für die kommenden Jahre ist beträchtlich“, so Wallner.


https://presse.vorarlberg.at/land/public/Eigene-Server-eigene-Datenhoheit-Land-startet-Vorarlberg-KI-VOKI


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