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        Nächster Meilenstein: 65.000. Herzkatheter-Untersuchung am Klinikum Hanau
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        29.9.2026
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    <autor>
          | Klinikum Hanau
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        Hanau, 22. September 2026. Das Herzkatheterlabor der Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie, Nephrologie und internistische Intensivmedizin am Klinikum Hanau feiert einen beeindruckenden Meilenstein: Unter der Leitung von Chefarzt PD Dr. med. Christof Weinbrenner wurde kürzlich die 65.000. Herzkatheter-Untersuchung erfolgreich durchgeführt. Nur drei Jahre nach dem 60.000. Eingriff unterstreicht diese Zahl die enorme Bedeutung und das anhaltende Vertrauen in die kardiologische Kompetenz des Maximalversorgers.
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Das Verfahren wurde 1988 im Stadtkrankenhaus in der Medizinischen Klinik 1 unter dem damaligen Chefarzt Prof. Dr. med. Hans-Jürgen Becker neu eingeführt, dort befand sich zu der Zeit der einzige Linksherzkatheter-Messplatz im gesamten Main-Kinzig-Kreis. Ab dem Jahr 1994 wurde dann die Komplettversorgung, also auch die Aufdehnung der Herzadern, angeboten. Im Laufe der Zeit haben die Möglichkeiten im Herzkatheterlabor deutlich zugenommen: So ist es heute auch möglich, lang verschlossene Gefäße wieder zu eröffnen, stark verkalkte Gefäße entweder mittels Ultraschallwellen (Lithoplastie) oder durch einen speziellen Bohrer (Rotablation) zu eröffnen, die Funktion der Gefäße direkt im Herzkatheterlabor durch eine Druckdrahtmessung zu bestimmen (FFR) und mittels Gefäßultraschall die Herzadern anzuschauen (IVUS).Das Spektrum der modernen Herzmedizin am Klinikum Hanau hat sich rasant entwickelt: „Herzkatheter-Untersuchungen dienen nicht nur der reinen Diagnostik, in vielen Fällen können wir Patienten und Patientinnen schon während der Untersuchung behandeln“, erklärt PD Dr. med. Christof Weinbrenner. Entdecken wir ein verengtes Gefäß, können wir es direkt aufdehnen und eine Gefäßstütze, also einen Stent, einpflanzen, der die Adern offenhält und so den Blutfluss aufrechterhält“. Fast die Hälfte aller Herzkatheter-Untersuchungen am Klinikum Hanau sind zugleich Interventionen, bei denen meist ein Stent implantiert wird. Für den Blick ins Innere der Herzkranzgefäße nutzen die Spezialisten hochpräzisen Gefäßultraschall (IVUS) oder modernste Lichttechnologie (OCT), die Bilder in mikroskopischer Auflösung liefert. Um die Behandlung von komplexen Erkrankungen zu ermöglichen, stehen zudem mehrere mechanische Herzunterstützungssysteme zur Verfügung, die je nach Bedarf eingesetzt werden können.Bei einem Großteil der geplanten Eingriffe führt das Team den Katheter schonend über die Handgelenksarterie statt über die Leiste ein. Der Vorteil für die Patienten: Das Blutungsrisiko ist minimal und sie müssen im Anschluss nicht mehr mehrere Stunden strikte Bettruhe einhalten. Viele dieser Untersuchungen können mittlerweile sogar ambulant durchgeführt werden, sodass die Patienten die Klinik noch am selben Tag wieder verlassen können.Über die geplante Diagnostik hinaus leistet das Herzkatheterlabor einen lebensrettenden Beitrag für die Notfallmedizin in der Region. Fast die Hälfte aller Untersuchungen am Klinikum Hanau sind Akut-Interventionen, bei denen meist direkt eine Gefäßstütze (Stent) implantiert wird. Bei Patienten, die mit einem Verdacht auf Herzinfarkt mit dem Notarztwagen zum Klinikum Hanau gebracht werden, werden schon während der Fahrt der Herzspezialist und die Pflegekräfte des Herzkatheterlabors informiert. Dies funktioniert rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr. Der Weg dieser Patienten führt dann nicht über die Zentrale Notaufnahme, sondern direkt zum interventionellen Kardiologen. „Bei einem Herzinfarkt zählt jede Minute. Durch diese optimierten Prozesse können wir die Rettungskette extrem verkürzen und Herzmuskelgewebe effektiv retten“, betont Dr. Weinbrenner.

https://www.klinikum-hanau.de/ihr-klinikum/unternehmenskommunikation/pressemitteilung/naechster-meilenstein-65000-herzkatheter-untersuchung-am-klinikum-hanau


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