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        Oma, Opa und das Klima
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        28.9.2026
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    <autor>
          | Universität Trier
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        Eine Studie aus dem IAAEU zeigt, dass Enkelkinder überraschenderweise nicht dazu führen, dass Menschen sich mehr um die Zukunft des Planeten sorgen.  Den Kindern und Enkelkindern eine bessere Welt hinterlassen ist ein Wunsch, den viele Großeltern unterschreiben würden, sollte man annehmen. Die Existenz von Gruppen wie „Klima-Großeltern“ oder „Extinction Rebellion Grandparents“ stützt diese These. Doch eine neue Studie unter Beteiligung von Dr. Lieke Voorintholt vom Institut für Arbeitsrecht und Arbeitsbeziehungen in der Europäischen Union an der Universität Trier weist auf das Gegenteil.
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„Wir konnten nicht feststellen, dass die Geburt von Enkelkindern im Durchschnitt dazu führt, dass sich die Großeltern mehr um den Klimawandel sorgen“, erklärt Voorintholt. Mit ihren Koautoren Prof. Dr. Gerard van den Berg und Prof. Dr. Adriaan Soetevent von der Rijksuniversiteit Groningen hat sie Befragungen aus UK Understanding Society ausgewertet. In dieser umfangreichen Langzeitstudie werden im Vereinigten Königreich dieselben Menschen in regelmäßigen Abständen nach gesellschaftlichen Themen befragt und machen Angaben zu ihrer Familiensituation.

So konnten die Forschenden die Zustimmung zur Aussage „Die Auswirkungen des Klimawandels liegen zu weit in der Zukunft, um mir Sorgen zu machen“ vor und nach der Geburt von Enkelkindern untersuchen. Darin zeigte sich im Durchschnitt keine relevante Steigerung in den Klimasorgen. Auch bei Anwendung anderer statistischer Methoden waren die Ergebnisse übereinstimmend.

Reicht schon die Aussicht auf Enkelkinder?
„Weitere Forschung muss noch prüfen, ob ein Meinungsumschwung vielleicht schon vor der Geburt von Enkelkindern stattfindet, wenn die eigenen Kinder z. B. erwachsen und in einer festen Beziehung sind und so die Aussicht auf Großelternschaft besteht“, blickt Voorintholt in die Zukunft.

Eine weitere Einschränkung könnte in der Formulierung des Understanding Society Fragebogens liegen, wie die Forschenden in einer früheren Studie untersucht hatten. Demnach sinkt die Zustimmung zur oben genannten Aussage signifikant, wenn sie allgemeiner als „Die Auswirkungen des Klimawandels liegen zu weit in der Zukunft, um sich Sorgen zu machen“ formuliert wird.

Aktuell, so die Forschenden, müsse man aber davon ausgehen, dass es andere Strategien brauche als Verweise auf das Wohlergehen der nächsten Generationen, um ältere Menschen für aktiven Klimaschutz zu gewinnen.

Zur aktuellen Studie

Kontakt
Dr. Lieke VoorintholtIAAEU - BWLMail: voorintholtiaaeude Tel. +49 651 201-1384


https://www.uni-trier.de/universitaet/news/beitrag?cHash=528d2299d77cb2f8046a4f2af3e039a4&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=30476


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