
<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<tiskova_zprava>
    <titulek>
        LH Wallner: „Serviceportal als direkter Draht zur Verwaltung – für Bevölkerung und Wirtschaft“
    </titulek>
    <datum>
        21.9.2026
    </datum>
    <autor>
        Mathias Bertsch | Land Vorarlberg
    </autor>
    <perex>
        Digitales Angebot des Landes erfolgreich gestartet – Ausbau erfolgt laufend, Land auf neue Anforderungen des NISG 2026 vorbereitet.
    </perex>
    <text>
        

Bregenz (VLK) – Das Ende Juni gestartete Serviceportal mein.vorarlberg.at bringt Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen konkrete Erleichterungen und wird Schritt für Schritt erweitert. Darauf verweist Landeshauptmann Markus Wallner heute (21. September) im Rahmen der Beantwortung einer Landtagsanfrage. „Unser Ziel ist eine Verwaltung, die einfacher zugänglich, transparenter und effizienter wird. Digitalisierung muss den Menschen und Unternehmen ganz konkret das Leben leichter machen“, betont Wallner.

Seit dem Start am 30. Juni stehen über mein.vorarlberg.at 27 Onlineservices zur Verfügung – darunter 16 Förderservices, sechs Services im Bereich der Betriebsanlagen, der Familienpass, der Familienzuschuss und Online-Terminvereinbarungen für die Bezirkshauptmannschaften. Anträge können vollständig digital eingebracht und zwischengespeichert, fehlende Unterlagen online nachgereicht sowie Bearbeitungsstatus und zuständige Kontaktperson eingesehen werden. „Wer das Serviceportal nutzt, ist nicht an Öffnungszeiten gebunden und sieht jederzeit, wo das eigene Anliegen steht und wer dafür zuständig ist“, so Wallner. Auch die Verwaltung profitiert: Daten werden direkt in Zielsysteme übernommen, manuelle Scan-, Protokollierungs- und Zuordnungsschritte reduziert und Abläufe teilweise automatisiert. Das kann Fehlerquellen verringern und Bearbeitungszeiten verkürzen.

Besonders bei Betriebsanlagen- und Anlagenverfahren sollen strukturierte Onlineformulare eine möglichst vollständige Antragstellung unterstützen und damit Rückfragen und Nachforderungen reduzieren. Wallner betont zugleich, dass Digitalisierung nicht bedeute, bestehende Abläufe einfach 1:1 elektronisch abzubilden: „Wir wollen Bürokratie nicht vom Papier ins Internet übertragen. Wir prüfen, wo wir Prozesse vereinfachen, standardisieren und automatisieren können.“

Die nächsten Ausbauschritte sind bereits geplant: Ende 2026 soll die Authentifizierung mittels ID Austria möglich sein, 2027 die Anbindung an das Unternehmensserviceportal folgen. Geplant sind außerdem weitere Registerabfragen, ein digitaler Postausgang sowie die Einbindung von Gemeinde- und Bundesservices. Ziel ist auch das Once-Only-Prinzip: Daten, die der Verwaltung bereits vorliegen, sollen – soweit rechtlich und technisch möglich – nicht mehrfach eingegeben werden müssen. „Der Start ist gemacht. Jetzt bauen wir das Serviceportal Schritt für Schritt zu einem zentralen digitalen Zugang für Verwaltungsleistungen aus“, sagt Wallner.


https://presse.vorarlberg.at/land/public/LH-Wallner-Serviceportal-als-direkter-Draht-zur-Verwaltung-f-r-Bev-lkerung-und-Wirtschaft


    </text>
</tiskova_zprava>
