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        Vorsicht vor Sommer-Schnäppchen im Internet / Bayerns Justizminister Eisenreich warnt vor Online-Betrug mit Fake-Ferienwohnungen: „Schauen Sie bei Angeboten genau hin, damit der Traumurlaub nicht als Albtraum endet.“
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    <datum>
        10.8.2026
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    <autor>
          | Bayerische Staatsregierung
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        Die Unterkunft in Italien war unschlagbar günstig, bereits vollständig gezahlt oder zumindest angezahlt. Aber im Urlaubsort an der Adria standen 120 Touristen laut Medienberichten auf der Straße, weil es die gebuchte Bleibe gar nicht gab. Bayerns Justizminister Georg Eisenreich warnt zum Start der Sommerferien vor Ferienwohnungs-Betrug. Der Minister: „Cyberbetrüger locken im Internet mit Angeboten zu Schnäppchenpreisen, die sich am Ende als Phantom-Wohnungen entpuppen. Die Täter werben über Reiseseiten oder soziale Medien, teilweise ahmen sie auch die Seiten von angesehenen Unternehmen nach. Schauen Sie bei Angeboten genau hin, damit der Traumurlaub nicht als Albtraum endet.“
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Eisenreich rät in diesem Zusammenhang auch zur Vorsicht im Umgang mit Ausweisdokumenten: „Schicken Sie keine Kopien vom Reisepass oder Personalausweis an Personen, die sie nicht kennen. Die Gefahr, Opfer von Identitätsdiebstahl und in der Folge von Identitätsmissbrauch zu werden, wächst.“ Die Justizministerkonferenz hat bereits im vergangenen November einen bayerischen Antrag unterstützt und einen neuen Straftatbestand Identitätsmissbrauch gefordert. Bei diesem Phänomen schlüpfen Kriminelle im Internet in die Identität einer anderen Person, um sich zu bereichern oder den Ruf ihrer Opfer zu ruinieren. Im Gesetz fehlt ein zielgenauer und effektiver Schutz vor den Folgen des Identitätsmissbrauchs. Justizminister Eisenreich: „Große Teile des Privat- und Geschäftslebens finden zunehmend im Internet und in den sozialen Netzwerken statt. Die Täter bekommen immer häufiger Gelegenheit, persönliche Daten abzufischen. Deshalb müssen die Opfer besser geschützt werden.“

Minister Eisenreich rät: 

Schauen Sie bei Angeboten ganz genau hin: Wenn der angebotene Preis zu niedrig ist, um wahr zu sein, dann stimmt auch meistens etwas nicht.

Überprüfen Sie insbesondere Angebote und Links zu Buchungsplattformen und Anbietern, die über soziale Netzwerke verbreitet werden.

Vermeiden Sie Vorauszahlungen, wenn Vertragspartner und Zahlungsempfänger (Kontoinhaber) auseinanderfallen und / oder wechselnde Zahlungsempfänger verwendet werden.

Seien Sie skeptisch, wenn Lichtbilder von Ausweisdokumenten zur Vertrauensbildung übermittelt werden.

Weitere Informationen und Warnhinweise gibt es im Internet beim Europäischen Verbraucherzentrum Deutschland.

https://www.bayern.de/vorsicht-vor-sommer-schnaeppchen-im-internet-bayerns-justizminister-eisenreich-warnt-vor-online-betrug-mit-fake-ferienwohnungen-schauen-sie-bei-angeboten-genau-hin-damit-der-traumurlaub-nicht-al


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