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        Erfreuliches Ergebnis bei der Jahresrechnung
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        30.7.2026
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          | Stadt Fürth
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        Die überwiegende Mehrheit der bundesdeutschen Kommunen steht finanziell am Abgrund, das gilt auch für Bayern. 
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Noch immer anders stellt sich die Situation in Fürth dar: Die Stadt kann das vergangene Haushaltsjahr mit einem Überschuss in Höhe von fünf Millionen Euro (Vorjahr: 14,4 Millionen Euro) abschließen. Dies ist das Ergebnis der Jahresrechnung, die dem Stadtrat in seiner Sitzung am kommenden Mittwoch, 29. Juli, vorgelegt wurde. Gleichzeitig konnten erneut zwei Millionen Euro Schulden abgebaut werden – ein Prozess, der sich auch im laufenden Jahr fortsetzen wird. Die Stadt Fürth reduziert seit nunmehr 16 Jahren kontinuierlich ihre Verbindlichkeiten. Die Pro-Kopf-Verschuldung der Fürtherinnen und Fürther sank damit von 2550 Euro (2010) auf heute 1160 Euro.

Oberbürgermeister Thomas Jung wertet diese finanzpolitische Strategie als “nachhaltig und generationengerecht”. Während der Bundeshaushalt eine beispiellose Zinslast stemmen muss, hat sich der Schuldenstand des Fürther Kernhaushalts in den vergangenen 16 Jahren auf fast die Hälfte reduziert. Entsprechend sanken die Zinsausgaben. Diese Zinsersparnisse investiert die Stadt in Bildung, Kinderbetreuung und Infrastruktur. Es gelingt im Rathaus, zeitgleich Rekordinvestitionen und Schuldenabbau zu leisten und zudem noch eine Rücklage in Höhe von derzeit 162,6 Millionen zu bilden. Die Kleeblattstadt ist damit weiter gut aufgestellt.

Für Finanzreferentin Stefanie Ammon und OB Jung gibt es zu diesem Weg keine Alternative, da die Ausgabensteigerungen besonders in den Bereichen Soziales und Personal auf absehbare Zeit nicht enden werden. Allein die Sozialausgaben des Bezirks Mittelfranken steigen extrem, Fürth wird somit eine erheblich höhere Bezirksumlage schultern müssen. Weiter ungewiss ist zudem die künftige Finanzierung des Klinikums, zusätzlich erschwert durch das neue Gesetz zur Senkung des Krankenversicherungsbeitrags. Hinzu kommt ein sehr hohes Investitionsprogramm, unter anderem für die Fürther Schulen und Brücken.

Jung und Ammon rechnen hier mit rund 80 Millionen Euro Mehrbelastung in den nächsten Jahren. “Wir müssen also trotz des erfreulichen Ergebnisses aktuell weiterhin konsequent sparsam wirtschaften, wollen wir nicht auch in eine verhängnisvolle Schuldenspirale rutschen”, betonen OB und Finanzreferentin.


https://www.fuerth.de/service-fuerther-rathaus/aktuelles/detail/erfreuliches-ergebnis-bei-der-jahresrechnung


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