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        Künstliche Intelligenz in Forschung, Studium und Lehre sowie in der Hochschulverwaltung KI:Expertisezentrum.nrw mit HHU-Beteiligung nimmt seine Arbeit auf
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    <datum>
        11.7.2026
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    <autor>
        Arne Claussen | Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
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        Das KI:Expertisezentrum.nrw bündelt KI-Kompetenzen für die nordrhein-westfälischen Hochschulen. An dem mit 15,4 Millionen Euro geförderte Konsortium sind sieben Hochschulen aus NRW beteiligt, so auch die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU). Geleitet wird es von der Ruhr-Universität Bochum.
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Der Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) in Forschung, Studium und Lehre sowie in der Hochschulverwaltung ist nicht mehr wegzudenken. Mit dem neuen KI:Expertisezentrum.nrw soll allen Studierenden sowie Mitarbeitenden in Forschung und Verwaltung in Nordrhein-Westfalen der zuverlässige, datenschutzkonforme Zugang zu generativen KI-Modellen erleichtert und KI-Kompetenz aufgebaut werden.

Dazu werden die Kompetenzen der bestehenden Projekte KI:edu.nrw, KI:connect.nrw und Open Source-KI.nrw unter einem Dach gebündelt. Am 1. Juli 2026 hat das neue Zentrum seine Arbeit aufgenommen. Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft fördert das Projekt unter dem Dach der „Digitalen Hochschule NRW“ (DH.NRW) mit rund 15,4 Millionen Euro bis Ende 2030.

„Künstliche Intelligenz ist im Alltag der Menschen allgegenwärtig – über Chatbots, bei ärztlichen Untersuchungen und Diagnosen, selbst in der Kunst und Musik. Überall, wo wir uns von KI unterstützen lassen, müssen Nutzungskompetenz und Datensicherheit gewährleistet sein – unabhängig von einzelnen kommerziellen Anbietern. Das KI:Expertisezentrum.nrw ist ein Meilenstein, damit an allen nordrhein-westfälischen Hochschulen der Umgang mit der Schlüsseltechnologie selbstverständlicher und besser wird. Damit stärken wir Nordrhein-Westfalens Vorreiterrolle im Bereich KI in der Hochschulbildung“, sagt NRW-Wissenschaftsministerin Ina Brandes.

Konsortium aus 7 NRW-Hochschulen
Die Ruhr-Universität Bochum übernimmt die Konsortialführung des neuen KI:Expertisezentrums.nrw. Beteiligt sind weiterhin die RWTH Aachen, die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, die Universität zu Köln, die FernUniversität Hagen, die Technische Hochschule Köln und die Fachhochschule Dortmund.

Der Schwerpunkt der HHU liegt bei der Entwicklung und Pflege von Online-Selbstlernangeboten. Dazu gehören die Weiterentwicklung des Kurses „KI für Lehrende“, die Erstellung neuer Online-Kurse sowie fachspezifische Ergänzungen für einzelne Fächer. Zudem baut die HHU einen Bereich auf der Homepage des KI-Expertisezentrums.nrw für Lernangebote und Informationsmaterialien auf und beteiligt sich auf dieser Grundlage an Beratungs- und Schulungsangeboten.

Prof. Dr. Martin Mauve, Prorektor für Digitalisierung und wissenschaftliche Infrastruktur der HHU und Direktor des Heine Center for Artificial Intelligence and Data Science (HeiCAD): „KI-Kompetenzen werden für die Arbeit in der Hochschule immer wichtiger. Mit unseren Angeboten unterstützen wir Studierende und Mitarbeitende in Lehre und Verwaltung dabei, diese Entwicklung aktiv und verantwortungsvoll mitzugestalten.“

Das KI:Expertisezentrum.nrw
Das Zentrum wird den Blick neben Studium und Lehre auch auf die Hochschulverwaltung richten. Es gibt drei konkrete Handlungsfelder im Projekt:


Kompetenz: Lehrende, Studierende und Mitarbeitende der Verwaltung sollen gezielt durch Schulungen, Beratungen und Vernetzung unterstützt werden, um KI-Kompetenzen breit zu verankern. Zudem werden Rechtsfragen zentral für die nordrhein-westfälschen Hochschulen geklärt. Damit wird die Arbeit des Projekts KI:edu.nrw fortgesetzt.
Inferenz: Es werden die Grundlagen dafür geschaffen, dass Hochschulen auf zentral gehostete Open Source- beziehungsweise Open Weight-KI-Modelle zugreifen können. Hierfür wird im Rahmen der DH.NRW auch eine gemeinsame Hardware-Infrastruktur betrieben, damit die Kontrolle über die Technologie und Daten in Hochschulhand verbleibt und die Unabhängigkeit von kommerziellen Anbietern gewährleistet ist. Hier werden die Vorarbeiten aus dem Projekt Open Source-KI.nrw genutzt.
Apps: Zentraler Baustein ist eine landesweite Plattform, die Hochschulen den Zugang zu kommerziellen und nicht-kommerziellen KI-Modellen ermöglicht. Diesen im Projekt KI:connect.nrw entwickelten Dienst nutzen viele Hochschulen bereits. Das neue Projekt wird zudem einen Akzent auf faktentreue Antworten von KI-Modellen legen und in Verwaltung sowie Studium und Lehre die Programmierung von Spezialanwendungen koordinieren und umsetzen.


https://www.hhu.de/die-hhu/presse-und-marketing/aktuelles/pressemeldungen-der-hhu/news-detailansicht/kiexpertisezentrumnrw-mit-hhu-beteiligung-nimmt-seine-arbeit-auf


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