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        Wo Sie Bitcoin sicher und günstig kaufen
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    <datum>
        9.7.2026
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    <autor>
        Max Schmutzer | Stiftung Warentest
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        Bitcoin und Co sind riskante Anlagen – egal, wo man kauft. Wer einen Anbieter aus unserem Vergleich von Krypto-Brokern und -Börsen wählt, senkt aber das Betrugs­risiko.
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Wer sich der enormen Risiken bewusst ist, die der Krypto-Handel mit sich bringt, findet bei den Anbietern in unserem Vergleich teil­weise gute Konditionen. Die Zahl der handel­baren Krypto-Werte reicht von 10 bis über 700. Normal­anleger sind aber gut beraten, erst einmal bei den etablierten Währungen Bitcoin und Ethereum zu bleiben, wenn sie sich an diese Art von Investment wagen. Einige Krypto-Platt­formen bieten an, dass man seine Bitcoins oder Ethereums in die eigene digitale Geldbörse über­tragen kann. Unser Vergleich zeigt, wo das geht.

Bei den Gebühren, die anfallen, um Krypto-Währungen zu kaufen, gibt es große Unterschiede: Die Kosten für eine Bitcoin-Order im Wert von 1 000 Euro reichen von güns­tigen 1,50 Euro bis 15 Euro. Vergleichen lohnt also!

Warum sich der Krypto-Broker-Vergleich für Sie lohnt


Test­ergeb­nisse
Unsere Tabelle zeigt die Konditionen und Informationen von 15 Platt­formen für den Krypto-Handel, die den Handel und die Verwahrung von Krypto-Werten anbieten. Zu den untersuchten Anbietern gehören unter anderem Bison, Bitpanda, Bitvavo und Trade Republic.



Der beste Krypto-Broker für Sie
Wir haben den Gesamt­preis für Bitcoin-Orders im Wert von 500, 1 000, 5 000 und 10 000 Euro berechnet – und große Preis­unterschiede fest­gestellt. Wir zeigen, bei welchen Platt­formen es möglich ist, Krypto-Werte in eine eigene Wallet (digitale Geldbörse) zu trans­ferieren und bei welchen Anbietern sich Sparpläne einrichten lassen.



Heft­artikel als PDF
Nach dem Frei­schalten erhalten Sie den Heft­artikel aus Stiftung Warentest Finanzen 8/26 zum Download.


Beim Bitcoin ging es in den letzten Monaten steil bergab. Im Oktober 2025 kostete ein Bitcoin noch über 106 000 Euro, im Juli 2026 nur noch die Hälfte: 53 000 Euro. Risikoaf­fine Anle­gerinnen und Anleger könnten auf die Idee kommen, nun einsteigen zu wollen. Aber: Neben dem hohen Wert­entwick­lungs­risiko, das bei Krypto-Anlagen ohnehin schon besteht, geht von Handels­platt­formen selbst auch ein großes Risiko aus. Immer wieder fallen Anleger auf gefälschte Online-Anzeigen mit Prominenten für vermeintliche Krypto-Investments herein. Letztere entpuppen sich als ausgeklügelte Betrugs­maschen, bei denen nichts investiert, aber viel gestohlen wird.



Krypto-Broker im Vergleich
Beim Anla­gebetrag gibt es keine wirk­liche Unter­grenze, der Handel ist teils schon ab 1 Cent möglich. Die Grenzen zwischen Geld­anlage und Spielerei scheinen uns hier fließend. Für Anle­gerinnen und Anleger relevanter ist da schon, bei Kauf- und Verkaufs­orders ein Limit setzen zu können oder Verluste mit einer Stop-Loss-Oder zu reduzieren. Einige Anbieter bieten diesen normaler­weise selbst­verständlichen Service nicht an.

Bei einigen der Krypto-Handels­platt­formen im Vergleich ist auch sogenanntes Staking möglich. Damit lassen sich zwar etwa bei Ethereum zusätzliche Einnahmen erzielen, aber man hat eine Zeit lang keine Möglich­keit, seine Krypto-Währungen zu handeln.

Tipp: Schon vor dem Frei­schalten des Tests können Sie durch Klicken auf Testergebnisse sehen, welche Krypto-Broker wir im Vergleich haben.






Krypto-Börse und Krypto-Broker – was ist der Unterschied?

Viele populäre Krypto-Dienst­leister sind eher Krypto-Broker als Krypto-Börsen. Ein Krypto-Broker verkauft Krypto-Währungen direkt an seine Kunden und über­nimmt die Preisstellung oder Beschaffung. Eine Krypto-Börse hingegen bringt Käufer und Verkäufer zusammen. Der Preis entsteht dort durch Angebot und Nach­frage. Broker sind in der Regel einfacher zu bedienen und es können weniger Fehler beim Kauf passieren.



Micar-Lizenz nun Pflicht – EU-Regulierung mit Tücken
Seit dem 1. Juli 2026 dürfen nur noch solche Krypto-Dienst­leister ihr Geschäft in Deutsch­land und Europa anbieten, die eine von der Europäischen Union vergebene Micar-Lizenz („Markets in Crypto-Assets Regulation“) besitzen. Im Krypto-Broker-Vergleich der Stiftung Warentest sind daher nur Anbieter mit einer solchen Lizenz.

Anbieter aus verschiedenen EU-Ländern. Allerdings können damit nun auch Anbieter mit einer Micar-Lizenz aus beispiels­weise Malta in Deutsch­land ihr Geschäft anbieten. So machen es große interna­tionale Anbieter:


Crypto.com hat über eine Unterfirma eine Lizenz in Malta erhalten.
Kraken wurde die Micar-Lizenz in Irland ausgestellt.
Coinbase verfügt über eine Lizenz aus Luxemburg.

Von diesen drei großen Anbietern haben wir nur einige Basis­informationen in den Test­ergeb­nissen, weil sie unseren Fragebogen zu Konditionen und Bedingungen nicht beant­wortet haben.

Regulierer unterschiedlich streng. Fachleute warnen, dass es einen großen Unterschied bei der Über­wachung macht, ob ein Krypto-Dienst­leister in Deutsch­land oder etwa Malta reguliert wird. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann daher weiterhin auf einen Anbieter setzen, der seine Lizenz von der Bafin bekommen hat. Das geben wir in unseren Test­ergeb­nissen mit an.



Alternativen zu Binance für deutsche Anleger
Die große Krypto-Börse Binance darf aktuell gar nicht mehr in Deutsch­land tätig sein, weil sie bisher keine Micar-Lizenz erhalten hat. Derzeit ist der Funk­tions­umfang von Binance für deutsche Bestands­kunden stark einge­schränkt und lässt sich im Wesentlichen vor allem dafür nutzen, eigene Krypto-Werte von dort abzu­ziehen. Mit unserem Krypto-Broker-Vergleich finden Anle­gerinnen und Anleger gute Alternativen.

Tipp: Mehr zu den Risiken von Krypto-Investments lesen Sie in unserem Artikel Der Bitcoin stürzt ab.





So haben wir Krypto-Broker getestet
Im Test: 15 Krypto-Handels­plattpformen, die den Handel und die Verwahrung von Krypto-Werten anbieten. Voraus­setzung für die Aufnahme in den Test sind unter anderem eine Micar-Lizenz (Markets in Crypto-Assets Regulation) und ein deutsch­land­weites Angebot in deutscher Sprache. Die Micar-Lizenz ist die EU-weit einheitliche Erlaubnis für Krypto-Dienst­leister. Sie ermöglicht es ihnen, nach erfolg­reicher Prüfung Krypto-Dienst­leistungen legal in allen EU-Mitglieds­staaten anzu­bieten.








https://www.test.de/Kryptowaehrungen-kaufen-Krypto-Broker-im-Vergleich-5926645-0?wt_mc=owned.site.rssfeeds.dl...


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