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        Deutschland geht voran: erste IPCEI-Projekte für Europas nächste Generation der Halbleitertechnologien bei EU-Kommission eingereicht
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    <datum>
        1.7.2026
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    <autor>
          | Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz
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        Die Bundesregierung hat einen wichtigen Schritt zur Stärkung der Mikroelektronik in Deutschland und Europa unternommen. Mit der Einreichung von 14 Projekten bei der Europäischen Kommission zur vorbereitenden Prüfung (Pränotifizierung) im Rahmen des Important Project of Common European Interest – Advanced Semiconductor Technologies (IPCEI AST) beginnt die nächste Phase eines zentralen Innovationsvorhabens für die europäische Halbleiterindustrie.
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Deutschland koordiniert das integrierte europäische Vorhaben gemeinsam mit den Niederlanden und Frankreich und legt als erster der beteiligten Mitgliedstaaten Projekte zur beihilferechtlichen Prüfung vor. Damit setzt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) den Startpunkt für die Entwicklung der nächsten Generation von Halbleitertechnologien, die im IPCEI AST entwickelt werden.

Der Bund stellt hierfür bis zu 3,8 Milliarden Euro bereit. Die Finanzierung erfolgt in enger Partnerschaft zwischen dem Bund und den zwölf beteiligten Ländern (Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hessen, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen). Gewährt werden kann die Förderung erst nach der beihilferechtlichen Genehmigung durch die Europäische Kommission und der Bereitstellung der erforderlichen Haushaltsmittel.Ziel ist es, mit einem Investitionsvolumen von knapp 10 Milliarden Euro allein in Deutschland bestehende Technologielücken in Europa zu schließen und eine wettbewerbsfähige europäische Wertschöpfungskette auf Basis erheblicher Innovationssprünge aufzubauen. Davon profitieren insbesondere Automobilhersteller, Anlagenbauer sowie die Energie- und Digitalwirtschaft. Die Resilienz der europäischen Industrie wird dadurch nachhaltig erhöht.Die Bundesregierung bekräftigt mit der Förderung im Rahmen des IPCEI AST ihr entschlossenes Engagement für die Stärkung der europäischen Mikroelektronik und setzt ein starkes Signal für technologische Souveränität, industrielle Wettbewerbsfähigkeit und die erfolgreiche Umsetzung der nationalen und europäischen Halbleiterstrategie.Insgesamt sollen in Deutschland 35 Projekte im Rahmen des IPCEI AST mit nationalen Fördermitteln unterstützt werden. Ziel ist es, den Transfer innovativer Halbleitertechnologien von der Forschung in die Serienfertigung zu beschleunigen, um neue, innovative Chip-Techniken erstmals gewerblich zu nutzen. Damit werden die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft Europas gestärkt sowie wichtige Impulse für nachhaltiges Wachstum und technologische Souveränität in zentralen Industriebranchen gesetzt.Die eingereichten Vorhaben decken die gesamte Wertschöpfungskette der Mikroelektronik ab – von innovativen Materialien und Fertigungsanlagen über Chipdesign und Halbleiterproduktion bis hin zu modernen Packaging-Technologien. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Weiterentwicklung hochinnovativer KI-Chips, die den heutigen Stand der Technik deutlich übertreffen.Mit dem IPCEI AST bündeln 17 EU-Mitgliedstaaten (Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Irland, Italien, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien) ihre Kräfte, um Europas technologische Souveränität im Bereich der Mikroelektronik zu festigen. Die Förderung erstreckt sich auf hochinnovative Forschungs-, Entwicklungs- und Industrialisierungsprojekte bis zur ersten gewerblichen Nutzung.

Die gestern erfolgte Voranmeldung aller beihilfegenehmigungsbedürftigen deutschen Projekte ist ein erster Schritt hin zur beihilferechtlichen Genehmigung durch die Europäische Kommission.

Weiterführende Informationen finden Sie hier.


https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2026/07/20260701-ipcei-projekte-fuer-europa.html


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