
<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<tiskova_zprava>
    <titulek>
        Bayerisches Wirtschaftsministerium veröffentlicht Zukunftsreport 2025
    </titulek>
    <datum>
        24.6.2026
    </datum>
    <autor>
          | Bayerische Staatsregierung
    </autor>
    <perex>
        MÜNCHEN  Das bayerische Wirtschaftsministerium hat den „Zukunftsreport Freie Berufe Bayern 2025“ veröffentlicht. Der Report liefert eine umfassende Analyse der aktuellen Situation, der Entwicklungstendenzen und der zukünftigen Perspektiven der freien Berufsfelder – von Heil- über Rechts , Steuer und Wirtschafts- bis hin zu Kultur und technisch naturwissenschaftlichen Berufen.
    </perex>
    <text>
        
Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Freie Berufe verbinden fachliche Exzellenz mit hoher gesellschaftlicher Verantwortung. Sie tragen wesentlich zur Wertschöpfung und Beschäftigung in Bayern bei – besonders in ländlichen Regionen sichern sie Versorgung, Recht und Bildung vor Ort. Dafür verdienen sie unsere volle Unterstützung.“

Dr. Thomas Kuhn, Präsident des Verbands Freier Berufe (VFB): „Ich freue mich und bedanke mich besonders bei Staatsminister Aiwanger, dass die Studie zur Lage der Freien Berufe in Bayern erneut durchgeführt werden konnte. Die Studie liefert uns wichtige empirische Daten, die dabei helfen, gezielt auf Rahmenbedingungen hinzuwirken, und die richtigen Impulse zu setzen, damit die Freien Berufe auch in Zukunft die Versorgung der Bevölkerung vor Ort sicherstellen und ihre wichtige Funktion für das Gemeinwohl ausfüllen können. Dem vom Zukunftsreport dokumentierten zunehmenden Eindringen von rein renditeorientierten Fremdinvestoren in den Markt der Freien Heilberufe gilt es entschlossen entgegenzuwirken.“

Der Bericht zur Lage der Freien Berufe in Bayern basiert auf einer Studie, die das Institut für Freie Berufe (IFB) in Nürnberg im Auftrag des Verbands Freier Berufe in Bayern e.V. (VFB) und mit Förderung des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie erstellt hat. Einen speziellen Fokus legt der Bericht auf die Bürokratiebelastung, die Nachwuchssicherung, die Versorgungsdichte und die Entwicklung im ländlichen Raum. Im Vergleich zum Vorbericht von 2020 wurden Daten zu Altersstruktur, Durchschnittsalter sowie Zu- und Abwanderung der Berufsträger ergänzt. 

 

Zentrale Erkenntnisse:

 


Die Freien Berufe verzeichnen ein starkes Wachstum im Angestelltenbereich. So ist etwa die Zahl der Ärzte seit 2020 um über 30 Prozent gestiegen. Generell zeigt die Entwicklung gerade in Heilberufen und bei Ingenieuren eine positive Entwicklung.
Die Versorgung im ländlichen Raum mit Dienstleistungen der Freien Berufe ist nach Einschätzung der befragten Freiberufler überwiegend gewährleistet.
Insbesondere im medizinischen Bereich ist die Zu- und Abwanderung von Fachkräften ein entscheidender Faktor, da in Bayern jeder sechste Arzt eine ausländische Staatsbürgerschaft hat.
Die Anzahl medizinischer Versorgungszentren (MVZ) im zahnärztlichen Bereich hat stark zugenommen, ebenso wie die Anzahl der darin Beschäftigten.
Der Aufwand für Bürokratie und Dokumentationspflichten ist in den vergangenen fünf Jahren enorm gestiegen. Das berichten alle Berufsgruppen der Freien Berufe übereinstimmend.
Die Nachfolge ist in vielen Bereichen noch nicht geklärt. So gehen 40 Prozent der Apotheker und 54 Prozent der Zahnärzte davon aus, dass sie voraussichtlich keinen Nachfolger finden werden.

 

Der Zukunftsreport des Instituts für Freie Berufe ist hier abrufbar: 

https://www.stmwi.bayern.de/publikationen/zukunftsreport-freie-berufe-bayern-2025/ 

 

Ansprechpartner: 

Korbinian Huber 

Stv. Pressesprecher 

Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers

https://www.bayern.de/bayerisches-wirtschaftsministerium-verffentlicht-zukunftsreport-2025


    </text>
</tiskova_zprava>
