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        Theresienkrankenhaus zieht um ins Diako
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        15.6.2026
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    <autor>
          | Stadt Mannheim
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        Am Standort Diako in Neckarau bündelt das Brüderklinikum Julia Lanz seine Angebote ab 1. Juli. Während das Diako in der Speyerer Straße seine Versorgungsangebote für stationäre Patienten und medizinische Notfälle weiter ausbaut, schließt das Theresienkrankenhaus in der Oststadt seine Stationen und die Notaufnahme. Das hat der Träger der beiden Krankenhäuser, die Barmherzigen Brüder Trier (BBT-Gruppe), der Stadt Mannheim mitgeteilt.
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„Die geplante Schließung der Krankenstationen im traditionsreichen Theresienkrankenhaus in etwa zwei Wochen bedeutet eine Zäsur für die Gesundheitsversorgung in Mannheim“, erklärt Oberbürgermeister Christian Specht. „Sie zwingt viele Menschen dazu, sich im Krankheitsfall neu zu orientieren. Daher ist es uns sehr wichtig, dass die BBT-Gruppe die Versorgung am neuen gemeinsamen Standort im Diako in Neckarau nahtlos weiterführt und die Bevölkerung darüber intensiv informiert.“

Umzug in zwei WellenUm die Bündelung am Standort Diako so reibungsarm wie möglich zu gestalten und die Versorgung in allen Umzugsphasen aufrechtzuerhalten, findet der Umzug in zwei Wellen statt:


Am Sonntag, 28. Juni, wird der Großteil der stationären Patienten des Theresienkrankenhauses ans Diako verlegt.
Der kleinere Teil des Umzugs sowie die Schließung der Notfallaufnahme am Theresienkrankenhaus folgen am Dienstag, 30. Juni. Die Notaufnahme wird um 12:00 Uhr mittags bei der Leitstelle abgemeldet. Für fußläufige Patienten wird bis 1. Juli, 6 Uhr, eine Notbesetzung am Standort Theresienkrankenhaus im Dienst sein.
Parallel werden die Notfallkapazitäten am Standort des Diako ab 30. Juni deutlich erweitert, sodass die Patientenversorgung weiterhin gewährleistet ist. Am 1. Juli stellt das Brüderklinikum Julia Lanz seinen Teil der Notfallversorgung für die Stadt Mannheim vollumfänglich am Standort Diako bereit.Über die Umzugsplanungen wurden alle Beteiligten informiert, insbesondere die Taskforce der Stadt Mannheim, die Integrierte Leitstelle und die angrenzenden Kliniken. Auch im Umzugszeitraum wird die Notfallversorgung wie im bisherigen Umfang von der BBT-Gruppe sichergestellt.

Minutiöse Planung„Wir haben den Umzug in den zurückliegenden Monaten minutiös geplant und sind im permanenten Austausch mit der Stadt, externen Partnern, den Leitstellen, den Rettungsdiensten und den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten, damit der Umzug für alle Beteiligten so schnell und unkompliziert wie möglich verläuft“, erklärt Dr. Boris Schumacher, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Klinik für Kardiologie. „Wichtigste Botschaft für die Mannheimerinnen und Mannheimer: Die medizinische Versorgung bleibt auch während der Umzugsphase durchgehend erhalten.“

Notfallversorgung gesichertAuch die besonders wichtige Notfallversorgung gewährleistet das Brüderklinikum während der Umzugsphase. „Die erweiterte Notaufnahme am Diako geht bereits am 30. Juni in Betrieb“, erklärt Dr. Jochen Kotter, Chefarzt des Zentrums für Klinische Akut- und Notfallmedizin. „Wir haben diverse Umzugsszenarien in der Taskforce besprochen und die Hinweise der Taskforce-Mitglieder in unsere Planung aufgenommen. Damit haben wir eine verlässliche Basis, um den Versorgungsauftrag in engem Austausch mit sämtlichen Beteiligten auch im Umzugszeitraum abzusichern.“

Task Force begleitet UmzugSchon unmittelbar nach Bekanntwerden der Schließungspläne im Oktober 2025 hatte Oberbürgermeister Specht eine Task Force eingerichtet, die das Brüderklinikum Julia Lanz bei seinem aktuellen Transformationsprozess begleitet. Sie ermöglicht die notwendige enge Abstimmung mit dem Universitätsklinikum, den Rettungsdiensten und der Ärzteschaft, um auch in Zukunft die lückenlose medizinische Versorgung in Mannheim zu gewährleisten. Die Task Force hat zum Beispiel darauf hingewirkt, dass die Notfallversorgung in der Zentralen Notaufnahme des Diako auch während des Umzugs jederzeit in vollem Umfang möglich ist.

„Vor dem Umzug hat das Brüderklinikum Julia Lanz am Standort Diako einige Abteilungen ausgebaut und die Notaufnahme deutlich erweitert. Auf dieser Basis erwarte ich, dass die BBT-Gruppe gemeinsam mit dem Universitätsklinikum auch in Zukunft die hochwertige Gesundheitsversorgung aller Patientinnen und Patienten in Mannheim sicherstellen wird – insbesondere in medizinischen Notfällen“, betont OB Specht.

Kein Leerstand im TheresienkrankenhausAuch wenn zum 1. Juli die stationäre und die Notfall-Versorgung nicht mehr am Theresienkrankenhaus verortet sind, steht das Haus nicht leer: „Es wird dort weiterhin ambulante Leistungen wie z.B. die Dialysepraxis geben“, sagt Dr. Schumacher. „Auch ist dort ein Notfall-Einsatz-Fahrzeug stationiert, welches von Ärzten des Brüderklinikums besetzt wird. Aber klar ist: Mit der Bündelung am Diako zum 1. Juli wird es keine stationäre Versorgung und keine Notfallversorgung mehr am Theresienkrankenhaus geben.“

„Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Theresienkrankenhauses herzlich für ihren Einsatz für die Gesundheit der Menschen in Mannheim“, sagt OB Specht. „Seit fast 100 Jahren haben sie und ihre Vorgängerinnen und Vorgänger großartiges geleistet – und ich hoffe, dass sie das auch in Zukunft am neuen Standort in Neckarau tun werden.“

Weitere InformationenDas Brüderklinikum Julia Lanz wird in den kommenden Wochen weiter über den Umzug informieren. Im Mittelpunkt stehen die Patienten und ihre Angehörigen. Weitere Informationen zum Umzug und den Kontaktmöglichkeiten sind auf der Website des Brüderklinikums unter www.bk-julia-lanz.de sowie den Social Media Kanälen zu finden. Der Patientenservice des Ärztlichen Bereitschaftsdiensts ist erreichbar unter der Rufnummer 116 117 sowie im Internet unter www.bereitschaftspraxen.116117.de.


https://www.mannheim.de/de/nachrichten/theresienkrankenhaus-zieht-um-ins-diako


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