Tag der Katastrophenvorbeugung: Früh handeln, Leid vermeiden Datum: 13.10.2026 Subjekt: Aktion Deutschland Hilft Region: Deutschland Kategorie: Soziale Dienste, Sicherheit, Umwelt Die Bündnisorganisationen unterstützen weltweit Projekte, die Menschen besser auf Naturkatastrophen vorbereiten und ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Krisen stärken. “Katastrophenvorsorge rettet Leben und schützt Existenzen. Wer heute in Vorsorge investiert, verhindert morgen menschliches Leid und hohe Kosten für Nothilfe und Wiederaufbau”, sagt Maria Rüther, Hauptgeschäftsführerin von Aktion Deutschland Hilft. Katastrophenvorsorge auch in Zeiten knapper Mittel nicht vernachlässigen Allein im Jahr 2025 unterstützten die Bündnisorganisationen von Aktion Deutschland Hilft weltweit 146 Projekte in 74 Ländern zur Katastrophenvorsorge. Schwerpunkte waren Maßnahmen zur Klimaanpassung, Frühwarnsysteme und die Stärkung lokaler Gemeinschaften. Solche Projekte entfalten ihre Wirkung oft erst über mehrere Jahre. Gleichzeitig stehen viele Programme unter Druck, weil Mittel für humanitäre Hilfe und internationale Zusammenarbeit gekürzt werden. “Gerade bei der Katastrophenvorsorge brauchen wir Verlässlichkeit. Frühwarnsysteme, klimaresistente Landwirtschaft oder Wassermanagement entstehen nicht von heute auf morgen. Wer hier Mittel kürzt, gefährdet Fortschritte, die Menschen widerstandsfähiger gegen die Folgen der Klimakrise machen”, warnt Maria Rüther. Philippinen und Bangladesch: Frühwarnsysteme retten Leben Zu den weltweit am stärksten von tropischen Wirbelstürmen betroffenen Regionen gehören die Philippinen und Bangladesch. Bündnisorganisationen wie CARE, World Vision, Help – Hilfe zur Selbsthilfe, Kinderhilfswerk Stiftung Global Care oder die Johanniter engagieren sich dort gemeinsam mit lokalen Partnern für die Stärkung der Katastrophenvorsorge. Die Projekte reichen von Frühwarnsystemen und Evakuierungsplänen bis hin zu Schulungen lokaler Katastrophenschutzkomitees. In gefährdeten Küstengemeinden lernen Familien, wie sie sich auf Zyklone und Sturmfluten vorbereiten können. Gleichzeitig werden Schutzräume ausgebaut und Kommunikationswege verbessert, damit Warnungen möglichst schnell alle Betroffenen erreichen. So konnte die Zahl der Todesopfer in den Projektregionen deutlich reduziert werden. “Katastrophen lassen sich nicht verhindern. Ihre Auswirkungen jedoch schon. Wenn Menschen rechtzeitig gewarnt werden und wissen, wie sie handeln müssen, können Leben gerettet werden”. Maria Rüther, Hauptgeschäftsführerin von Aktion Deutschland Hilft Sahelzone: Begrünung und Wassermanagement schaffen Perspektiven In Ländern der Sahelzone – darunter Niger, Tschad oder Mali – engagieren sich Bündnisorganisationen wie Help – Hilfe zur Selbsthilfe, Malteser International gemeinsam mit lokalen Partnern u.a. gegen die fortschreitender Wüstenbildung (Desertifikation). Durch den Bau von Regenwasserrückhaltebecken, die Wiederherstellung verödeter Flächen sowie Aufforstungsmaßnahmen können Menschen landwirtschaftliche Flächen langfristig nutzen. Gleichzeitig verbessert sich die Wasserversorgung ganzer Gemeinden. Diese Projekte verbinden Katastrophenvorsorge mit nachhaltiger Entwicklung: Sie reduzieren die Folgen von Dürren, stärken die Ernährungssicherheit und schaffen Perspektiven in Regionen, die zunehmend unter den Auswirkungen der Klimakrise leiden. https://www.aktion-deutschland-hilft.de/de/fachthemen/news/tag-der-katastrophenvorbeugung-frueh-handeln-leid-vermeiden