Olympia-Familie feiert Tag-des-Sports-Jubiläum am Heldenplatz 26.9.2026 | Österreichisches Olympisches Comité Olympiasieger:innen, große Legenden, die Stars von morgen und jede Menge Fans: Beim 25. Tag des Sports wurde die ÖOC-Pagode am Wiener Heldenplatz zum Treffpunkt der österreichischen Olympia-Familie. Autogramme, Selfies und persönliche Begegnungen sorgten bei Kaiserwetter für Olympia-Flair mitten in Wien. Der Edding war am Samstag eines der meistgebrauchten Gegensände in der ÖOC-Pagode. Wie ein Staffelholz wurde er von einer Olympia-Generation zur nächsten übergeben: von Doppel-Olympiasiegerin Michaela Dorfmeister und Abfahrts-Olympiasieger Fritz Strobl zum zweifachen Segel-Olympiasieger Roman Hagara, von Rio-Bronzemedaillengewinnerin Tanja Frank zu Olympia-Bronzemedaillengewinnerin und Schwimmlegende Mirna Jukić-Berger, Olympia-Silbermedaillengewinner Reinfried Herbst, Olympia-Turmspringerin Anja Richter und Biathlon-Legende Lisa Hauser. Dazu kamen zahlreiche aktuelle Olympionik:innen und Medaillengewinner:innen von Mailand Cortina 2026. „Die Olympischen Spiele, Olympia, haben so eine Strahlkraft. Wenn man einmal davon infiziert ist, möchte man immer wieder dabei sein“, sagte ÖOC-Präsident Horst Nussbaumer. Besonders die Begegnungen zwischen Kindern und ihren Vorbildern begeisterten den dreifachen Olympiateilnehmer: „Diese Strahlkraft hat der Sport, und die können wir heute wieder erleben.“ Auch ÖOC-Generalsekretär Florian Gosch strich die unmittelbare Nähe zu den Athlet:innen heraus. „Es ist toll, wenn die Kinder den Kontakt mit den Stars haben, wenn Gespräche stattfinden, Autogramme gesammelt werden und man sieht, dass die Sportstars, die man sonst aus dem Fernsehen kennt, heute hier hautnah erlebbar sind.“ Von Olympiagold bis zum Comeback Mittendrin waren die Stars der jüngsten Olympischen Winterspiele. Katharina Huber erinnerte sich mit großer Freude an ihr gemeinsames Gold mit Ariane Rädler in der Team-Kombination und hatte mindestens genauso viel Spaß daran, Autogramme zu schreiben und Selfies mit den Fans zu machen. Doppel-Olympiasieger Alessandro Hämmerle gehörte ebenso zu den Publikumsmagneten. Für eine besondere Überraschung sorgte Katharina Liensberger. Nach ihrer Knieverletzung unmittelbar vor Mailand Cortina 2026 wurde ihr Besuch am ÖOC-Stand zu einem Wiedersehen mit der Olympia-Familie. „Ich wäre natürlich lieber selber in Cortina dabei gewesen. Dennoch hat es mich riesig gefreut, weil einfach so viele schöne Emotionen dabei waren. Der Sport und Olympia leben von diesr Emotion“, sagte die Olympiasiegerin, die nach erfolgreicher Rehabilitation vor der Rückkehr auf Schnee steht. Skisprung-Star Daniel Tschofenig genoss die ungewohnte Zeit mit den Fans: „Bei den Weltcup-Events ist immer viel los, aber man hat leider relativ wenig Zeit. Da ist es cool, einmal in Nähe mit den Fans zu sein, Autogramme unterschreiben und Fotos machen zu können.“ Für Lisa Hauser war es der erste Tag des Sports nach dem Ende ihrer großen Biathlon-Karriere. Was ihr fehle, seien vor allem „die Freundschaften“ und die Menschen, mit denen sie über Jahre unterwegs war. Auf ihre Erfolge blickt die viermalige Olympiateilnehmerin dankbar zurück: „Ich habe natürlich auch das Glück auf meiner Seite gehabt, dass am Tag X alles funktioniert hat. Das ist nicht selbstverständlich.“ 25 Jahre Sport zum Angreifen Rund 80 Mitmachstationen, mehr als 500 Sportler:innen von einst und jetzt, drei Bühnen und das neue Sportmuseum machten die Jubiläumsausgabe zu einer sportlichen Zeitreise. Für Mirna Jukić-Berger schloss sich dabei ein besonderer Kreis. Einst war die Olympia-Bronzemedaillengewinnerin selbst einer der Stars des Tag des Sports, heute gehört sie zum Organisationsteam. „Für mich ist der Tag des Sports etwas ganz Besonderes. Inzwischen fühlt es sich an wie ein Klassentreffen“, sagte Jukić-Berger. Am ÖOC-Stand zeigte sich, was sie damit meinte. Von Olympiasieger:innen wie Katharina Huber, Katharina Liensberger, Alessandro Hämmerle, Benjamin Karl, Stephan Embacher, Jan Hörl, David Gleirscher über Olympiamedaillengewinner:innen wie Michaela Polleres, Thomas Steu, Wolfgang Kindl, Lisa Schulte, Selina Egle bis zu Olympia-Teilnehmer:innen und solchen die es noch werden wollen wie Schwimm-Combackerin Marlene Kahler, die 2018 zweimla Bronze bei Olympischen Jugendspielen gewann, Alexander Schmirl, Alexander Horst, Theo Peter, Rosa Donner und Marion Lafrance-Berger. Auch die hohe Sportpolitik, Sportverbandsvertreter:innen und langjährige Parter- und Unterstützer:innen des ÖOC kamen zum ÖOC-Stand, um mit zahlreichen Athlet:innen persönliche gespräche zu führen: darunter Sportminister und Vizekanzler Andreas Babler, Sportstaatssekretärin Michaela Schmidt, ÖOC-Vizepräsidentin und Leichtathletikverbandspräsidentin Sonja Spendelhofer, ÖOC-Vorstandsmitglied und Tunrsport Austria-Präsidentin Gabriela Jahn, ÖOC-Rechnungsprüfer Walter Kapounek, Schwimmverbandspräsident Arno Pajek, ÖPC-Präsidentin Maria Rauch-Kallat, Vorstandsdirektor Casinos Austria AG und Österreichische Lotterien Gmbh Andreas Bierwirth, Erima Austria-Geschäftsführer Michael Klimitsch und viele mehr. Für ein paar Stunden lagen Olympia-Geschichte, Gegenwart und Zukunft damit ganz nahe beieinander. Oder, wie es ÖOC-Präsident Nussbaumer auf den Punkt brachte: „Olympia hat so eine Strahlkraft.“ Am Heldenplatz war sie bei der 25. Ausgabe des Tag des Sports deutlich zu spüren. https://www.olympia.at/main.asp?NID=46350&kat1=87&kat2=538