Warken: „Nur ein finanziell stabiles System ist zukunftsfähig und kann eine gute Versorgung garantieren!“ 15.4.2026 | Bundesministerium für Gesundheit Bundesgesundheitsministerin Nina Warken hat am 14. April 2026 ihre Vorschläge für eine Reform der Gesetzlichen Krankenversicherung vorgestellt, die die Ausgabenentwicklung enger an die Einnahmen koppeln soll. Ohne diese Reform würden die Belastungen für Versicherte und Arbeitgeber um ein Vielfaches höher ausfallen als mit der Reform. Die Beiträge würden so planbarer, sozialverträglich und über die kommenden Jahre nahezu konstant bleiben, so die Ministerin. Um das anstehende Defizit von 15 Mrd. Euro im kommenden Jahr und von bis zu 40 Mrd. Euro bis 2030 auszugleichen, sollen zahlreiche Vorschläge der von der FinanzKommission Gesundheit vorgeschlagenen Empfehlungen umgesetzt werden. Angesichts der finanziellen Herausforderungen werden alle Bereiche und alle Beteiligten im Gesundheitssystem davon betroffen sein. Ziel ist ein ausgewogenes Maßnahmenpaket zu schnüren. Es besteht großer Handlungsbedarf. Ohne entschiedenes Gegensteuern wird sich die Schieflage bei den GKV-Finanzen weiter verschlimmern. Auf Basis des Berichts der FinanzKommission Gesundheit haben wir jetzt wirksame und ausgewogene Maßnahmen. Es ist wichtig, dass alle einen Beitrag leisten. Sonst können wir das Defizit nicht decken. Unser Ziel ist es, die erwartete Finanzlücke bis 2030 zu schließen und die Beiträge stabil zu halten. Mit dem vorgeschlagenen Paket ist das möglich. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken Die vorgestellten Maßnahmen orientieren sich an zwei wesentlichen Leitlinien: Die Ausgabensteigerungen werden an die reale Einnahmenentwicklung begrenzt. Es werden nur solche Leistungen bezahlt, die einen nachweislichen medizinischen Nutzen haben. Der Referentenentwurf soll am 29. April vom Kabinett beschlossen werden. Pressekonferenz vom 14.04.2026 Bundesgesundheitsministerin Nina Warken stellt ihre Maßnahmenvorschläge zur GKV-Stabilisierung vor Weitere Informationen FinanzKommission Gesundheit (FKG) Die FKG wurde von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken eingesetzt, um Maßnahmen zur Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung zu erarbeiten. Hier finden Sie Aktuelles, Infografiken und alle Materialien zum Download. https://www.bundesgesundheitsministerium.de/ministerium/meldungen/gkv-finanz-reform-14-04-2026