| Datum | 9.10.2026 |
| Subjekt | Messe Düsseldorf |
| Kontakt | <div> <p><strong>Medienkontakt:<br></strong><br><strong>Messe Düsseldorf Gruppe</strong><br>Dr. Andrea Gränzdörffer – Leiterin Unternehmenskommunikation<br>Tel.: 0211/4560-555<br>Email: [email protected]</p> <p><strong>Downloads:</strong></p> </div> |
| Region | Deutschland |
| Kategorie | Unternehmen, Konferenzen und Messen, Umwelt |
Messe Düsseldorf veröffentlicht zweiten freiwilligen Nachhaltigkeitsbericht Mit ihrem zweiten freiwilligen Nachhaltigkeitsbericht macht die Messe Düsseldorf transparent, wie sie Nachhaltigkeit strategisch verankert und konkrete Fortschritte in den Handlungsdimensionen Planet, People, Performance und Governance erzielt. Der Bericht zeigt unter anderem deutliche Emissionsreduktionen, den Ausbau erneuerbarer Energien sowie die Rolle der Messe Düsseldorf als internationale Plattform für nachhaltige Lösungen.
Düsseldorf, 07. Oktober 2026. Die Messe Düsseldorf übernimmt Verantwortung über gesetzliche Vorgaben hinaus: Mit ihrem zweiten freiwilligen Nachhaltigkeitsbericht zeigt sie, wie sie Nachhaltigkeit in ihrem Kerngeschäft, in ihren Prozessen und als Arbeitgeber konsequent voranbringt. Obwohl das Unternehmen nicht berichtspflichtig ist, legt es seine Nachhaltigkeitsaktivitäten und Fortschritte nach dem neuen freiwilligen EU-Berichtsstandard VS (Voluntary Standard) transparent offen.
Als Veranstalter, Arbeitgeber, regionaler Wirtschaftsfaktor und internationaler Multiplikator trägt die Messe Düsseldorf auf vielen Ebenen Verantwortung. Nachhaltigkeit ist deshalb fest in der strategischen Weiterentwicklung des Unternehmens verankert. Die Nachhaltigkeitsstrategie umfasst die vier Dimensionen Planet, People, Performance und Governance mit insgesamt 13 Fokusthemen. Die Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen dienen dabei als Orientierungsrahmen.
„Wir haben uns bewusst entschieden, freiwillig nach dem neuen Voluntary Standard zu berichten. Damit schaffen wir Transparenz und Vergleichbarkeit – und unterstreichen unseren Anspruch an unsere Nachhaltigkeitsaktivitäten. Entscheidend ist für uns, Nachhaltigkeit nicht als Einzelprojekt zu behandeln, sondern als gemeinsame Aufgabe: in unserem Betrieb, für unsere Mitarbeitenden und auf unseren Veranstaltungen“, sagt Marius Berlemann, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf.
Ein konkreter Fortschritt zeigt sich beim Klimaschutz: Gegenüber dem Basisjahr 2019 hat die Messe Düsseldorf ihre Treibhausgasemissionen in Scope 1 und 2, also im Wesentlichen die Emissionen aus ihrer Heizenergie und dem Stromverbrauch, bis 2025 um 62 Prozent reduziert. Wesentlich dazu beigetragen haben der Bezug von Ökostrom, das seit vielen Jahren etablierte Energiemanagement und die kontinuierliche Modernisierung der Infrastruktur.
Gleichzeitig hat die Messe Düsseldorf ihre Datengrundlage deutlich erweitert: Erstmals umfasst die Treibhausgasbilanz 2025 auch die wesentlichen Scope-3-Kategorien, also weitere indirekte Emissionen, die im Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit am Standort Düsseldorf entstehen. So werden die größten Emissionstreiber und weitere Reduktionspotenziale klarer sichtbar.
Ein starkes Signal für den Ausbau erneuerbarer Energien setzen die neuen Photovoltaikanlagen auf sieben Hallendächern: Die 2025 begonnene Installation wurde im Juli 2026 abgeschlossen. Die Anlagen erstrecken sich über eine Fläche von rund 79.000 Quadratmetern und verfügen über eine Spitzenleistung von insgesamt 5.450 kWp.
Auch in den Bereichen Vielfalt und Inklusion, Governance, Mobilität, Ressourcenschonung sowie Mitarbeitendenentwicklung hat die Messe Düsseldorf konkrete Maßnahmen umgesetzt: Mit dem 2025 etablierten Proud-Netzwerk setzt das Unternehmen ein Zeichen für Diversität, während der ebenfalls 2025 eingeführte Code of Conduct einen verbindlichen Rahmen für integres, faires und verantwortungsvolles Handeln schafft. Das neue Mobilitätsbudget unterstützt nachhaltigere Arbeitswege. Zudem haben Wasserspender in der Kantine den Transport von Flaschengetränken gegenüber 2023 um etwa 63.000 Flaschen reduziert. Rund 400 Teilnahmen an den Angeboten der unternehmenseigenen Academy stärken die Lern- und Entwicklungskultur.
In der Dimension Performance nutzt die Messe Düsseldorf ihre besondere Stärke als Plattform: Ihre Veranstaltungen greifen Zukunftsthemen auf, machen nachhaltige Lösungen sichtbar und stärken zugleich den Wirtschaftsstandort Düsseldorf. Sie bringen Unternehmen, Forschung, Verbände und internationale Communities zusammen und geben zentralen Zukunftsfragen eine Bühne. Wie vielfältig dieser Beitrag ist, zeigen Beispiele aus dem Berichtsjahr: vom „ocean tribute“ Award der boot für den Meeresschutz über die SAVE FOOD Design & Sustainability Awards bis zu den Sonderschauen zur Kreislaufwirtschaft auf der K 2025.
Der zweite freiwillige Nachhaltigkeitsbericht ist Bestandsaufnahme und Ausgangspunkt zugleich. Die Messe Düsseldorf wird ihre Umweltwirkungen weiter systematisch erfassen und ihre Maßnahmen zum bewussteren Ressourceneinsatz sowie zur Verankerung von Nachhaltigkeit im eigenen Betrieb und in ihren Veranstaltungsformaten weiterentwickeln.
„Wir sind stolz auf die Fortschritte, die wir gemeinsam erreicht haben. Darauf bauen wir auf. Wir werden weiter daran arbeiten, unseren Ressourceneinsatz zu reduzieren, nachhaltigen Themen und Lösungen auf unseren Messen eine Plattform bieten und unsere internationale Reichweite nutzen, um die Transformation gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern voranzubringen. So übernehmen wir Verantwortung für eine zukunftsfähige Messewirtschaft“, erklärt Andrea Eppert, Director Corporate Social Responsibility der Messe Düsseldorf.
https://www.messe-duesseldorf.de/de/News_Stories/Newsroom/Verantwortung_sichtbar_machen