pART of Research-Kalender 2027 „Research makes the difference“

Datum8.10.2026
SubjektHeinrich-Heine-Universität Düsseldorf
AutorArne Claussen
Kontakt<div> Verantwortlichkeit: <i></i>Stabsstelle Presse und Kommunikation <span>: Per E-Mail kontaktieren</span> </div>
RegionDeutschland
KategorieUniversitäten, Wissenschaft und Forschung

Die neuste Ausgabe des „pART of Research“-Kalenders wurde gestern feierlich vorgestellt. In ihm präsentieren seit elf Jahren Forscherinnen und Forscher der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) ästhetische Einblicke in ihre Forschung. Der „pART of Research“-Kalender kann ab sofort kostenfrei bei den Heine Research Academies (HeRA), der Koordinierungsstelle Diversity und im Haus der Universität abgeholt werden.

In diesem Jahr beteiligten sich 18 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus drei Fakultäten. Die zwölf Motive, die der neue Kalender eindrucksvoll präsentiert, wurden in einer Online-Abstimmung ausgewählt, an der sich rund 1.200 Personen beteiligten. Am 6. Oktober wurde der Kalender in der Universitäts- und Landesbibliothek der Öffentlichkeit vorgestellt, im Beisein der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die zum Kalender beigetragen haben.

Dr. Debbie Radtke von der Graduiertenakademie iGRAD koordiniert zusammen mit drei Kolleginnen den „pART-of Research“-Kalender 2027: „Wissenschaft und Kunst schließen sich nicht aus, das zeigt der Kalenderwettbewerb jedes Jahr auf eindrucksvolle Weise. Aber es gehört ein ganz besonderer, kreativer Blick dazu, mit dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Kunst in ihrem Forschungsalltag entdecken und sichtbar machen. Nun haben alle Betrachterinnen und Betrachter des neuen Kalenders die Möglichkeit, selbst diese besonderen Momente der Forschung zu erkunden.“

Jedes Kalenderblatt erzählt eine Geschichte. Einige Beispiele:

Philipp Schroeder vom Institut für Geschichtswissenschaften (Philosophische Fakultät) zeigt in seinem Bild „Im Zeichen der Baumwolle“ die 1977 eröffnete Metrostation „Pachtakor“ im usbekischen Taschkent. Sie ist über ihre gesamte Länge mit einem eindrucksvollen Mosaik geschmückt. „Pachtakor“ bedeutet so viel wie „Baumwollarbeiter“ und verweist auf die große Rolle der Baumwolle, die die Wirtschaft und Kultur Usbekistans seit dem 19. Jahrhundert prägt.

Am Institut für Bioorganische Chemie (Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät) entstand bei Nina Stadler und Dr. Andreas Sebastian Klein das Bild „Ein Planet in einem Kolben. Sie schreiben dazu: „Manchmal entführt uns der Laboralltag in andere Welten. Dann sind die Moleküle im Kolben nicht das Antibiotikum der Zukunft, sondern eine schneebedeckte Landschaft, Berge und Täler auf einem entfernten Planeten.“ So verwandelt Forschung Alltägliches in Außergewöhnliches.

Das Bild „Arbor vitae – Eizellen auf dem Weg ins Leben“ wird präsentiert von Wissenschaftlerinnen der Universitätsfrauenklinik (Alexandra Knebel, Iwona Scheliga, Dr. Jana Bender-Liebenthron, Dr. Dunja Baston-Büst, Prof. Dr. Alexandra P. Bielfeld). Dargestellt ist ein menschlicher Eierstock (Ovar) mit der histologischen Färbemethode „Azan“, in Aquarelloptik interpretiert. Moderne Forschung macht so einerseits mikroskopische Gewebestrukturen sichtbar und offenbart andererseits ihre ästhetische Komplexität.

Am Center for Advanced Imaging (Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät) entstand bei Dr. Sebastian Hänsch das Bild „Light as a feather“. Zu sehen ist ein federartiges Haar aus dem Filterorgan eines Fächerkrebs, mit dem er Mikroorganismen aus dem Wasser sammelt. Mittels lichtmikroskopischer FLIM-Messung wird eine neue Dimension als Farbe hinzugefügt. So werden die am Haar gefangene Algen erkennbar, die eine sehr kurze Fluoreszenz aufweisen.

 

Alle Kalenderblätter und die Geschichten dahinter sind hier nachzulesen.

Wo gibt es die Kalender?

Die Kalender können kostenlos abgeholt werden:



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