Noch bis 30. September Befragung zu Einsamkeit, Teilhabe und Lebenssituation im Alter.
Wie erleben Menschen ab 60 Jahren ihren Alltag in Dresden? Welche Angebote sind bekannt und werden genutzt? Was hilft gegen Einsamkeit? Die Landeshauptstadt Dresden geht diesen Fragen gemeinsam mit dem Institut und der Poliklinik für Arbeits- und Sozialmedizin (IPAS) der Technischen Universität Dresden in der Lebensabschnittsbericht-60plus-Studie (LAB) nach. Mehr als 700 Menschen haben bereits an der Befragung teilgenommen, zu der sie zufällig ausgewählt und von der Stadt angeschrieben wurden. Wer noch nicht geantwortet hat, wird gebeten dies bis Mittwoch, 30. September 2026 zu tun.
Dr. Kristin Klaudia Kaufmann, Beigeordnete für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Wohnen„Die Meinung der lebenserfahrenen Generationen ist für uns sehr wichtig. Wir möchten wissen, wie Dresdnerinnen und Dresdner ab 60 Jahren ihren Alltag erleben: Was trägt zu einem guten Leben bei? Wo fühlen sich Menschen eingebunden, wo vielleicht allein? Was hilft, mit anderen in Kontakt zu bleiben und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen? Je mehr Menschen mitmachen, desto besser können wir die unterschiedlichen Lebenssituationen in unserer Stadt abbilden und daraus Hinweise für die weitere Arbeit der Stadt gewinnen. Deshalb bitte ich alle, die angeschrieben wurden: Nehmen Sie sich die Zeit und machen Sie mit. Ihre Meinung und Ihr Wissen sind uns sehr wichtig.“
Im Mittelpunkt stehen Einsamkeit, Begegnung und soziale Teilhabe. Außerdem geht es um Gesundheit, Lebenszufriedenheit, Wohnumfeld, den Übergang in den Ruhestand und das Vertrauen in die Gesellschaft. Auch die Bekanntheit und Nutzung städtischer Angebote wird erfragt. Die Ergebnisse sollen helfen, Bedarfe und Versorgungslücken zu erkennen und bestehende kommunale sowie kommunal geförderte Angebote gezielt weiterzuentwickeln.
Bereits 2020/21 wurde eine vergleichbare Befragung durchgeführt. Neben früheren Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die einer erneuten Kontaktaufnahme zugestimmt haben, sind für die aktuelle Studie Dresdnerinnen und Dresdner im Alter von 60 bis 64 Jahren zufällig aus dem Melderegister ausgewählt worden.
Wer Unterstützung benötigt, kann sich an das Seniorentelefon des Sozialamtes wenden: 0351-4884800. Fragen zur Studie beantwortet Ina Voigt vom IPAS der TU Dresden unter: 0351-3177441 oder per E-Mail: [email protected]
Als Dankeschön lag dem Anschreiben zur Teilnahme ein Gutschein für einen Museumsbesuch in einem städtischen Museum bei. Dieser ist noch bis Ende November 2026 gültig.