In der diesjährigen Förderrunde vergibt der Europäische vier Grants an Leibniz-Forschende.
Folgende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler waren in der diesjährigen Runde bei der Vergabe der ERC Starting Grants für die Leibniz-Gemeinschaft erfolgreich:
Insgesamt hat Deutschland 89 Starting Grants eingeworben. Davon gehen vier an die Leibniz-Gemeinschaft, zehn an die MPG, elf an die HGF und 63 an deutsche Universitäten. Einer geht an das European Molecular Biology Laboratory (EMBL). Damit belegt Deutschland im internationalen Ranking den ersten Platz, gefolgt vom Vereinigten Königreich mit 47 Grants. Den dritten Platz belegt Frankreich mit 38 Starting Grants. Die Schweiz folgt mit 36 Starting Grants auf dem vierten Platz und die Niederlande mit 33 Grants auf dem fünften. Insgesamt wurden 4807 Anträge eingereicht, was einem Anstieg von 22 Prozent gegenüber dem vergangenen Jahr entspricht. Davon wurden 421 bewilligt, was einer Erfolgsquote von 8,8 Prozent entspricht. Zum Vergleich: Im Jahr 2025 lag die Erfolgsquote bei 12,2 Prozent (3 928 eingereichte Anträge und 478 geförderte Projekte). In der aktuellen Ausschreibung der ERC Starting Grants wurden 21 Forschende ausgewählt, die derzeit außerhalb Europas tätig sind. Dies entspricht 5 Prozent aller Geförderten. Unter ihnen befinden sich 20 Forschende aus den Vereinigten Staaten.
ERC Starting Grants stellen akademische Meilensteine dar, die maßgeblich den weiteren Karriereverlauf beeinflussen. Sie werden an vielversprechende Nachwuchsforschende aller Nationalitäten vergeben, deren Promotion zwei bis sieben Jahre zurückliegt. Die Forschung muss in einer Forschungseinrichtung mit Sitz in einem der EU-Mitgliedstaaten oder assoziierten Länder durchgeführt werden. Die Förderung wird bis zu fünf Jahre gewährt.
How to get your ERC grant
www.leibniz-gemeinschaft.de/erc