22 europäische Spitzenförderungen gehen an bayerische Hochschulen – Förderung für Projekte in Bamberg, Erlangen, München, Nürnberg und Würzburg – TUM mit acht Grants bundesweit erfolgreichste Universität, LMU mit sieben auf Platz zwei – Wissenschaftsminister Blume: „Bayern ist Deutschlands Talentschmiede für Spitzenforschung“
MÜNCHEN. Bayerns junge Spitzenforscherinnen und Spitzenforscher setzen ihre Erfolgsserie fort: Zum fünften Mal in Folge ist der Freistaat bei den renommierten ERC Starting Grants Deutschlands Nummer eins. Insgesamt gehen 22 der begehrten europäischen Spitzenförderungen 2026 an Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler bayerischer Hochschulen. Das gab der ERC heute bekannt. Besonders stark schneiden die beiden Münchner Exzellenzuniversitäten ab: Die Technische Universität München (TUM) liegt mit acht Grants bundesweit an der Spitze, die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) folgt mit sieben. Zum Vergleich: Zwölf ERC Starting Grants gehen nach Nordrhein-Westfalen, neun nach Baden-Württemberg.
Wissenschaftsminister Markus Blume betont: „Bayern bleibt Deutschlands Nummer eins für exzellenten Forschungsnachwuchs: Zum fünften Mal in Folge führen wir bei den ERC Starting Grants den Bundesvergleich an. Das zeigt: Bayern ist die Talentschmiede für Spitzenforschung. 22 ERC Starting Grants gehen in diesem Jahr in den Freistaat. Mit TUM und LMU kommen auch die beiden erfolgreichsten Universitäten Deutschlands aus Bayern: Die TUM steht mit acht Grants bundesweit an der Spitze, die LMU folgt mit sieben. Das ist ein bayerischer Doppelsieg beim Nachwuchs-Nobelpreis! Besonders freut mich: Auch unsere junge UTN holt zum zweiten Mal in Folge einen der begehrten Grants. Die ausgezeichneten Projekte zeigen die ganze Bandbreite bayerischer Spitzenforschung – von neuen Ansätzen gegen Krebs und Schlaganfall über sichere Verschlüsselung und Künstliche Intelligenz bis zur Frage, wie digitale Kommunikation das Wohlbefinden Jugendlicher beeinflusst.“
Über die ERC Starting Grants
Bei den ERC Starting Grants handelt es sich um eine renommierte europäische Förderung für herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Beginn ihrer Karriere. Die Grants werden vom Europäischen Forschungsrat (European Research Council, ERC) vergeben und ermöglichen unter anderem den Aufbau eigener Forschungsteams. Gefördert werden herausragende Forschungsprojekte grundsätzlich mit bis zu 1,5 Millionen Euro über einen Zeitraum von fünf Jahren. Insgesamt werden in der Auswahlrunde 2026 421 Projekte gefördert, davon 89 an Einrichtungen in Deutschland. Deutschland ist damit das erfolgreichste Teilnehmerland.
Folgende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an bayerischen Hochschulen erhalten in der Auswahlrunde 2026 ERC Starting Grants:
Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Universitätsklinikum Erlangen
Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU)
Technische Universität München (TUM)
Klinikum der Technischen Universität München (TUM Klinikum)
Technische Universität Nürnberg (UTN)
Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU)
Universitätsklinikum Würzburg
Blume abschließend: „22 herausragende Köpfe, 22 große Ideen und ein gemeinsamer Standort: Bayern. Herzlichen Glückwunsch an alle ausgezeichneten Forscherinnen und Forscher zu diesem großartigen Erfolg! Wir wollen jungen Spitzenforscherinnen und Spitzenforschern den Freiraum geben, wissenschaftliches Neuland zu betreten, eigene Teams aufzubauen und die Durchbrüche von morgen auf den Weg zu bringen. Spitzenforschung braucht Spitzenbedingungen – und die findet sie in Bayern.“
Weitere Informationen finden Sie unter: : ERC Starting Grants: €705 million to back Europe’s next generation of researchers|ERC
Christian Betz, Pressesprecher, 089 2186 2766