MÜNCHEN – Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger kommentiert die Arbeitsmarktzahlen für August 2026. Die Arbeitslosenquote in Bayern lag bei 4,3 Prozent und stieg damit gegenüber Juli um 0,2 Prozentpunkte.
Aiwanger: „Die Konjunktur zieht zwar wieder leicht an. Aber der Arbeitsmarkt ist nicht mehr so verlässlich wie in den Vorjahren. Auch Menschen mit guter, solider Ausbildung erleben bei der Jobsuche wachsende Hürden. Die wirtschaftliche Lage ist herausfordernd, viele Unternehmen halten sich mit Neueinstellungen noch zurück. Stellen werden deshalb nicht im erwarteten Umfang besetzt.“
Die wirtschaftliche Lage in Bayern bleibt angespannt. Die zahlreichen Krisen weltweit wirken sich auch auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt im Freistaat aus. Zwar liegt die Arbeitslosenquote in Bayern weiterhin deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 6,5 Prozent. Dennoch haben zunehmend auch gut ausgebildete Fachkräfte Schwierigkeiten, einen passenden Arbeitsplatz zu finden.
Aiwanger: „Diese Entwicklung zeigt: Die Bundesregierung muss endlich ihre Hausaufgaben machen. Wir brauchen deutlich bessere Rahmenbedingungen für Investitionen und Beschäftigung. Aus Worten müssen jetzt Taten werden. Wir müssen die internationale Wettbewerbsfähigsfähigkeit durch Senkung der Lohnnebenkosten, niedrigere Kosten bei Energie, Steuern, flexiblere Arbeitszeiten, Automatisierung und Bürokratieabbau wieder herstellen. Die CO2-Steuer muss weg, um die Wirtschaft und die Bürger zu entlasten. Wenn die angekündigten Reformen im Herbst endlich kommen, kann die Wirtschaft wieder Vertrauen fassen. Dann wird wieder mehr investiert und es entstehen wieder neue Arbeitsplätze.“
In den bayerischen Regierungsbezirken lagen die Arbeitslosenquoten im August zwischen 3,9 Prozent in Schwaben und 4,9 Prozent in Mittelfranken. Damit lagen alle Regierungsbezirke deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 6,5 Prozent.
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