Bregenz (VLK) – Die Ergebnisse des aktuellen WWF Bodenreports zeigen, dass Vorarlberg im Vergleich der Bundesländer beim Bodenverbrauch besser abschneidet als viele andere Regionen. Landesrat Marco Tittler betont, dass Vorarlberg bereits seit Jahren gezielte Maßnahmen ergreift, um den Bodenverbrauch zu reduzieren und Freiflächen zu schützen. „Mit der Landesgrünzone und der Blauzone Rheintal haben wir klare Siedlungsgrenzen definiert, die den Schutz wertvoller Freiflächen gewährleisten. Diese Maßnahmen sind ein zentraler Bestandteil unserer Raumplanungspolitik und zeigen Wirkung“, sagt Tittler.
Im WWF Bodenpolitikcheck wird Vorarlberg in einigen Punkten kritisch bewertet, etwa bei der Festlegung von Siedlungsgrenzen. Landesrat Tittler sieht diese Bewertung als nicht nachvollziehbar: „Gerade in den Ballungsräumen Rheintal und Walgau haben wir was die Siedlungsentwicklung betrifft mit der Landesgrünzone und der Blauzone Rheintal klare Regelungen geschaffen, die Freiflächen in erheblichem Maße sichern. Zusätzlich haben viele Gemeinden in ihren Räumlichen Entwicklungsplänen (REP) Siedlungsgrenzen festgelegt. Diese Fortschritte sollten anerkannt werden.“ Zudem sollte Vorarlberg in diesem Punkt nicht mit Flächenbundesländern verglichen werden.
„Unser Ziel bleibt es, den Bodenverbrauch weiter zu reduzieren und gleichzeitig eine nachhaltige Entwicklung zu fördern. Wir setzen auf eine ausgewogene Raumplanung, die sowohl den Schutz der Natur als auch die Bedürfnisse der Bevölkerung und Wirtschaft berücksichtigt“, unterstreicht Landesrat Tittler abschließend.
Die Landesregierung verweist in diesem Zusammenhang auch auf die bereits im Dezember 2025 veröffentlichten Informationen zum Bodenverbrauch. Unter dem Titel „Bodenverbrauch – Vorarlberg auf dem richtigen Weg“ wurden die wichtigsten Fakten zusammengefasst, die weiterhin aktuell sind:
https://vorarlberg.at/-/raumplanung-und-baurecht.
https://presse.vorarlberg.at/land/public/Vorarlberg-setzt-klare-Ma-nahmen-gegen-Bodenverbrauch