+++ Drei Waldbrände haben in den letzten Tagen Einsatzkräfte in den Landkreisen Traunstein, Berchtesgadener Land und Amberg-Sulzbach herausgefordert. Die Brände bei Oberwössen und am Hochstaufen bei Bad Reichenhall sind bereits gelöscht, das Feuer in Freudenberg mittlerweile unter Kontrolle. Bayerns Innen- und Katastrophenschutzminister Joachim Herrmann hat heute den beteiligten Einsatzkräften seinen Dank ausgesprochen: „Sie alle haben unermüdlich gegen die Flammen gekämpft. Dank Ihres Einsatzes konnten die derzeitigen Waldbrände schnell eingedämmt und gelöscht werden, ohne dass die Anwohner in Gefahr gebracht wurden. Ein herzliches Vergelt’s Gott für diesen vorbildlichen Einsatz und diese hervorragende Leistung.“ Herrmann wünschte zudem den sieben Feuerwehrleuten, die bei den Löscharbeiten in Freudenberg leicht verletzt wurden, eine schnelle Genesung. +++
Laut Herrmann waren bei den Waldbränden insgesamt rund 2.300 Helferinnen und Helfer im Einsatz, darunter vor allem Feuerwehrleute (1.650), Kräfte der Hilfsorganisationen (160), der Bergwacht (170) und des THW (90). „Wir haben ein starkes Hilfeleistungsnetzwerk in Bayern, das genau in solchen Situationen zeigt, wie die Organisationen für die Sicherheit ihrer Mitmenschen erfolgreich und Hand in Hand zusammenarbeiten.“ Bei den Löscharbeiten kamen zudem bis zu sechs Polizeihubschrauber zum Einsatz, darunter auch Hubschrauber des neuen Modells H145. Diese können mit einem Löschwasser-Außenlastbehälter ausgestattet werden und bis zu 800 Liter Wasser aufnehmen. „Mit ihrem großen Transportvolumen können diese Hubschrauber die Einsatzkräfte am Boden bei der Brandbekämpfung wirkungsvoll aus der Luft unterstützen. Die Investitionen in diesen modernen und leistungsstärksten Hubschraubertyp der Polizei haben sich erneut bewährt. Er ist mittlerweile ein unverzichtbarer Bestandteil der Waldbrandbekämpfung geworden“, so der Innenminister.