Digitalministerium schließt Pilotprojekt zu MakerSpaces ab – Machbarkeitsstudie liefert Blaupause für ganz Bayern / Digitalminister Dr. Mehring: „Höchstädt zeigt, wie MINT-Bildung der Zukunft geht!“

10.7.2026 - | Bayerische Staatsregierung

Digitalministerium schließt Pilotprojekt zu MakerSpaces ab – Machbarkeitsstudie liefert Blaupause für ganz Bayern / Digitalminister Dr. Mehring: „Höchstädt zeigt, wie MINT-Bildung der Zukunft geht!“

Bayerns Digitalminister Dr. Fabian Mehring hat heute in der Gerhard Kornmann Grund- und Mittelschule Höchstädt die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie zur niederschwelligen Nutzung digitaler MakerSpaces an bayerischen Schulen vorgestellt. In das landesweite Vorzeigeprojekt investierte der Minister rund 230.000 Euro – darunter 120.000 Euro aus einer Fraktionsinitiative der Regierungsfraktionen, initiiert von Marina Jakob, MdL, und Manuel Knoll, MdL. Durchgeführt wurde die Studie von der UnternehmerTUM GmbH aus München und der Jungen Tüftler gGmbH aus Berlin mit der Grund- und Mittelschule Höchstädt als landesweiter Pilotschule. Bei der so genannten ,Maker Education‘ handelt es sich um einen ganzheitlichen pädagogischen Ansatz, der sowohl technische Kompetenzen als auch praktisches Tun, kreatives Experimentieren und komplexe Problemlösung fördert. Der Fokus liegt auf gemeinsamem Tüfteln und Entdecken. In Höchstädt im Landkreis Dillingen wurde über ein Jahr ausprobiert und wissenschaftlich untersucht, wie Bayerns nächste Generation hiervon profitieren kann.

„MakerSpaces sind kein nettes Extra, sondern ein Teil der Antwort auf die zentrale Frage moderner Bildung: Wie begeistern wir junge Menschen für die technologische Revolution unserer Zeit?“, betont Bayerns Digitalminister Dr. Fabian Mehring. „Wer Zukunftstechnologien nicht nur erklärt, sondern erlebbar macht, weckt Neugier, erzeugt Selbstvertrauen und stiftet Begeisterung für Technik. All das brauchen wir hierzulande dringend, wenn Europa im Wettbewerb des KI-Zeitalters gegenüber den USA und Asien bestehen will. In Höchstädt haben wir deshalb erfolgreich gezeigt, wie es in der Praxis gelingt, jungen Menschen Lust auf Zukunft und Fortschritt zu machen. Jetzt kann ganz Bayern von dem profitieren, was wir im Herzen unserer Heimat zugunsten einer modernen Pädagogik erarbeitet haben, die das Tüftler-Gen in jungen Menschen weckt.“

Manuel Knoll, MdL: „Es freut mich sehr, dass die Grund- und Mittelschule in meiner Heimatstadt eine tragende Rolle in diesem innovativen Pilotprojekt eingenommen hat. Besonderer Dank gilt in diesem Zusammenhang allen Lehrkräften, die sich hier mit immensem Einsatz engagiert haben. Die Ergebnisse dieser Machbarkeitsstudie haben echtes Vorbildpotenzial für die gesamte bayerische Schullandschaft.“

Marina Jakob, MdL: „Das Projekt in Höchstädt beweist eindrucksvoll, dass innovative Bildungsangebote dort entstehen, wo engagierte Schulen, starke Partner und die Politik gemeinsam an einem Strang ziehen. Maker Education vermittelt nicht nur technisches Wissen, sondern stärkt Kreativität, Teamgeist und Problemlösungskompetenz – Fähigkeiten, die unsere Kinder für die Welt von morgen brauchen. Deshalb freue ich mich sehr, dass wir diese Initiative unterstützen konnten.“

Der schuleigene MakerSpace in Höchstädt, den Minister Dr. Mehring im letzten Jahr persönlich eröffnet hatte, diente als Reallabor für die Machbarkeitsstudie: Zwischen April 2025 und April 2026 verglichen UnternehmerTUM und die Jungen Tüftler im Rahmen der Studie und eines sich anschließenden Proof of Concepts den Aufbau und Betrieb eines schuleigenen MakerSpace mit der Nutzung bestehender, schulexterner Angebote. Bei einem Vernetzungstreffen kamen 20 Programmleiterinnen und -leiter außerschulischer MakerSpaces zusammen, um Best-Practices zur Zusammenarbeit mit Schulen zu erarbeiten. Parallel entstanden Schulungskonzepte für Lehrkräfte als Multiplikatoren an schuleigenen sowie für Mitarbeitende externer MakerSpaces.

„Mit diesem besonderen Projekt haben wir die Technologien der Zukunft nicht nur erklärt, sondern für die Höchstädter Schülerinnen und Schüler erlebbar gemacht“, so Minister Dr. Mehring weiter. „Bayerisch-Schwaben ist dabei zu einem echten Vorreiter der Maker Education geworden und die Höchstädter Gerhard Kornmann Grund- und Mittelschule Höchstädt zum Pixel-Pionier.“

Die zentralen Ergebnisse der Machbarkeitsstudie:

Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers


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