ANSBACH Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat sich beim Tag des Handwerks in Ansbach erfreut gezeigt über die positive Entwicklung im Handwerk: „Das Handwerk hat steigende Ausbildungszahlen, immer mehr Menschen sehen, dass ein solider Handwerksberuf relativ krisenfest ist. In Bayern gibt es über 200.000 Handwerksbetriebe mit rund einer Million Beschäftigten. Ein Drittel aller Ausbildungsstellen stellt das Handwerk. Handwerk schafft sichtbare Werte, vom Möbelstück über das Haus bis zur Elektroinstallation oder die Wurst und die Breze.
Bund und EU müssen die hohen Energiepreise wirksam bekämpfen, unnötige Berichtspflichten abbauen, mehr Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt schaffen und für wettbewerbsfähige Steuern sorgen. Denn das Handwerk ist nicht nur eine der zentralen Säulen der bayerischen Wirtschaft. Handwerk ist gelebte Tradition und regionale Identität – gerade im ländlichen Raum.“
Seit einigen Jahren sehe man, so Aiwanger weiter, dass das Handwerk einen Imagewechsel durchlaufen habe. „Handwerk ist im Trend. Handwerk steht für Qualität und Werte. Handwerk ist für viele inzwischen eine anerkannte Alternative zum Studium. Jetzt gilt es, das Handwerk in die Zukunft zu führen. Wir müssen bestmögliche Bedingungen für Betriebsübernehmer schaffen und ihnen die Nachfolge so leicht wie möglich machen. Gleichzeitig bin ich davon überzeugt, dass Automatisierung und KI die Branche zum Besseren verändern werden. Digitalisierung kann bei Verwaltung und Bürokratie helfen, Roboter können einfache Tätigkeiten übernehmen und damit dem Menschen die Arbeit erleichtern. Nun gilt es, diesen Wandel politisch so gut es geht zu unterstützen.“
Das bayerische Wirtschaftsministerium unterstützt das Handwerk mit einer Reihe von Fördermaßnahmen.
Ansprechpartner:
Korbinian Huber
Stv. Pressesprecher
Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers
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