Das 52. Treffen der Deutsch-Französische Kommission für Fragen der Sicherheit kerntechnischer Einrichtungen (DFK) fand am 1. und 2. Juli in Garching bei München statt.
Die deutsche Delegation, angeführt vom BMUKN, bestand aus Vertreterinnen und Vertretern der Aufsichtsbehörden Baden-Württembergs, Rheinland-Pfalz und des Saarlands sowie des BASE und der GRS. Die französische Seite wurde durch die ASNR, die französische Aufsichtsbehörde für nukleare Sicherheit und Strahlenschutz, repräsentiert.
Der Austausch beinhaltete unter anderem die organisatorischen Änderungen auf beiden Seiten sowie die aktuellen Aktivitäten und Herausforderungen in der nuklearen Sicherheit, dem Notfallschutz, der Entsorgung nuklearer Abfälle in beiden Ländern sowie den regulatorischen Aktivitäten auf dem Gebiet des Strahlenschutzes und der Fusion. Die offenen und intensiven Diskussionen zwischen den deutschen und französischen Aufsichtsbehörden bestätigten die weiterhin hohe Bedeutung des jährlichen Kommissionstreffens für beide Länder.
Das Treffen war auch die Gelegenheit, die Forschungsneutronenquelle FRM II auf dem Campus der TU München zu besichtigen.
Die Aufsichtsbehörden werden ihren vertrauensvollen Austausch im Bereich der nuklearen Sicherheit und zu Sicherheitsaspekten neuer Technologien fortsetzen. Das nächste Treffen der DFK wird 2027 in Frankreich stattfinden.