Gesellschaftliche Trends im Fokus: Ines Bürgler, Vorständin der Abteilung Gesellschaft und Arbeit, spricht über aktuelle Entwicklungen in Tirol.
Tirol wächst – allerdings nicht durch mehr Geburten, sondern vor allem durch Zuwanderung – am meisten aus unserem EU-Nachbarland Deutschland. Gleichzeitig werden die Menschen älter, Betriebe suchen dringend Fachkräfte und gesellschaftliche Debatten über Rollenbilder, Integration oder die psychische Gesundheit junger Menschen gewinnen an Bedeutung. Wie sich diese Entwicklungen auf Tirol auswirken und welche Herausforderungen daraus für Politik und Verwaltung entstehen, darüber spricht Ines Bürgler, Vorständin der Abteilung Gesellschaft und Arbeit, mit Moderator Dénes Széchényi in der aktuellen Folge des Landes-Podcasts „ins Land einihören“. Zu hören ist die Ausgabe auf tirol.gv.at/podcast, allen gängigen Podcast-Plattformen und auf dem YouTube-Kanal des Landes.
Im Gespräch wird deutlich, wie eng gesellschaftliche Entwicklungen und politische Entscheidungen miteinander verknüpft sind. Die Abteilung Gesellschaft und Arbeit beschäftigt sich mit Themen, die viele TirolerInnen unmittelbar betreffen – von Arbeitsmarkt und Lehrausbildung über Jugend- und Familienpolitik bis hin zu Integration und Gleichstellung.
Was Tirol heute und morgen bewegt
Welche Folgen hat der Fachkräftemangel für Tirol? Wie gelingt die Integration zugewanderter Menschen und welche Rolle spielen soziale Medien bei der Verfestigung alter Rollenbilder? Die Podcast-Folge greift zentrale Fragen auf, die die Gesellschaft bereits heute beschäftigen und in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen werden.
„Es ist unsere Aufgabe, Entwicklungen zu beobachten, Daten zu analysieren und daraus fachlich fundierte Vorschläge für die Politik abzuleiten“, erklärt Bürgler im Podcast. Anhand konkreter Beispiele zeigt sie, wie das Land Tirol auf gesellschaftliche Veränderungen reagiert, etwa durch die Förderung von Lehrlingen, Jugendprojekten oder Familienangeboten wie den Familienpass. Gleichzeitig spricht sie darüber, wie gesellschaftlicher Zusammenhalt gestärkt und Teilhabe für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen ermöglicht werden kann.
Von der Lehrlingsförderung bis zur Jugendkarte
Ein besonderer Schwerpunkt der Folge liegt auf jungen Menschen. Bürgler erläutert, warum die duale Ausbildung für Tirol von großer Bedeutung ist, welche Chancen der Landesjugendredewettbewerb eröffnet und weshalb Angebote wie die Tiroler Jugendkarte für Jugendlichen und junge Erwachsene zwischen 14 und 20 Jahren weit über reine Vergünstigungen hinausgehen. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie Jugendliche unterstützt und für ihre Zukunft gestärkt werden können.
Neben fachlichen Einblicken erzählt die langjährige Landesbedienstete auch Persönliches: Warum sie ursprünglich Richterin werden wollte, weshalb Humor im Arbeitsalltag wichtig ist und warum gute Strukturen dabei helfen, auch bei komplexen gesellschaftlichen Fragestellungen den Überblick zu behalten.
Die nächste Ausgabe von „ins Land einihören“ erscheint bereits am 31. Juli 2026. Zu Gast ist Markus Federspiel, Vorstand der Abteilung Wasserwirtschaft.
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