Finanz- und Heimatminister Albert Füracker unterstreicht die gesellschaftliche Bedeutung des zusätzlichen Bildungsangebots: „Mit der neuen staatlichen Realschule in München machen wir einen weiteren wichtigen Schritt, um dem steigenden Bedarf an hochwertigen Bildungsangeboten direkt vor Ort gerecht zu werden. Damit stärken wir die Bildungsvielfalt in München und schaffen zusätzliche, wohnortnahe Schulplätze für junge Menschen. Besonders die Realschule verbindet praxisnahe Ausbildung mit einer fundierten Allgemeinbildung und eröffnet unseren Schülerinnen und Schülern vielfältige Zukunftsperspektiven. Investitionen in Bildung sind immer auch eine starke Investition in die Zukunft unseres Landes – rund ein Drittel des gesamten Haushaltsvolumens des Freistaats fließt deshalb in die Bildung.“
Für Kultusministerin Anna Stolz ist dies ein besonderer Grund zur Freude: „Unsere Realschulen sind eine zentrale Säule im bayerischen Schulsystem – die große Nachfrage zeigt, wie sehr diese Schulart von Schülerinnen, Schülern und Eltern geschätzt wird. Die neue staatliche Realschule wird die Bildungslandschaft in der Landeshauptstadt München bereichern, indem künftig mehr Kinder und Jugendliche ein wohnortnahes Bildungsangebot erhalten. Zugleich werden die bestehenden Realschulen von einer spürbaren Entlastung profitieren.“
Ausschlaggebend für die Entscheidung war der prognostizierte Bedarf an Realschulplätzen im Stadtgebiet der Landeshauptstadt München. Die Neuerrichtung einer weiteren staatlichen Realschulstandortes im Münchner Süden wird dieser absehbar hohen Nachfrage gerecht und bringt den für die bestehenden Realschulen der Landeshauptstadt München gewünschten Entlastungseffekt.
Aktuell gibt es fünf staatliche Realschulen in der Landeshauptstadt. Ab dem Schuljahr 2026/2027 wird die Staatliche Realschule München IV eigenständig.