Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlachbaut das gemeinsam mit den Venture Labs der Technischen Universität München organisierte Netzwerk für Gesundheitsinnovationen weiter aus. Gerlach betonte am Montag in München anlässlich der dritten Auflage des „Round Table Start-ups in Gesundheit, Pflege und Prävention“: „Innovationen durch digitale Technologien oder Künstliche Intelligenz können einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung und Entlastung unserer Gesundheitsversorgung leisten. Dafür brauchen wir mutige Gründerinnen und Gründer, starke Partner und ein Netzwerk, das Innovationen den Weg in die praktische Anwendung ebnet. Genau dafür steht unser Round Table Start-ups.“
Gerlach erläuterte: „Was kurz nach meinem Amtsantritt als Gesundheitsministerin als kleiner Austausch begann, hat sich inzwischen zu einem bundesweit einzigartigen Netzwerk aus Start-ups, Selbstverwaltung, Wissenschaft und Politik entwickelt. Wichtig ist mir dabei, den Gründerinnen und Gründern zuzuhören und deren Wissen und Erfahrungen aus der Praxis mitzunehmen, um damit strukturelle Verbesserung anzustoßen. Auch dafür bietet unser Round Table den nötigen Raum.“
Die Ministerin führte aus: „Gute Ideen dürfen nicht in der Schublade bleiben. Im vergangenen Jahr haben wir mit unserer gemeinsamen Absichtserklärung eine bundesweit einzigartige Grundlage geschaffen für mehr Austausch, Transparenz und Unterstützung auf dem Weg von der Idee in die Praxis. Heute gehen wir einen Schritt weiter und stellen insbesondere den internationalen Austausch mit den USA in den Mittelpunkt.“
Einen wertvollen Beitrag zu diesem Thema und den Chancen im transatlantischen Start-up Ökosystem lieferte beim heutigen Round Table unter anderem Paul Schmiedmayer von der Stanford University.
Dr. Philipp Gerbert, CEO TUM Venture Labs, sagte: „Eine enge Kooperation mit den global führenden Forschungs- und Technologiezentren ist Kernstrategie der TUM Venture Labs, damit unsere Gründer von den Besten lernen, sich mit ihnen messen und mit ihnen kooperieren. Die enge Zusammenarbeit mit der Stanford University im Healthcare Innovation Programm ist hierbei ein zentraler Baustein, komplementär zu Biolab