Die Mehrheit der Menschen in Deutschland vernachlässigt den Schutz im digitalen Alltag. Das fand die Cybersicherheitsbehörde des Bundes BSI heraus.
Viele Internetnutzer kennen die Risiken im Netz – trotzdem schützen sich die meisten nicht gewissenhaft und sogar noch schlechter als 2023. Das geht aus dem aktuellen Cybersicherheitsmonitor 2026 des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und der Polizeilichen Kriminalprävention (ProPK) hervor. Die Mehrheit der 3 060 befragten Personen ab 16 Jahren informierte sich demnach erst dann zu Cybersicherheit, wenn der Ernstfall bereits eingetreten war. Jeder vierte der Befragten war schon einmal von Straftaten im digitalen Raum betroffen.
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Von 19 wichtigen Schutzmaßnahmen werden laut der Studie drei am häufigsten verwendet: starke Passwörter, Antivirenprogramme und Zwei-Faktor-Authentifizierung – allerdings nur von etwas weniger als der Hälfte der Befragten. Auf die Frage, warum sie nicht alle Schutzmaßnahmen verwendeten, nannten die Befragten am häufigsten, dass sie sich bereits recht sicher fühlten, die möglichen Maßnahmen zu kompliziert seien oder sie überforderten.
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Der Cybersicherheitsmonitor beleuchtet auch, wie künstliche Intelligenz (KI) und neue Technologien den Online-Betrug verändern und wie gut die befragten Internetnutzer darauf vorbereitet sind. Etwa 70 Prozent der Teilnehmenden haben KI-generierte Bilder oder Videos im Internet schon gesehen, aber nur knapp die Hälfte traut sich zu, KI-Inhalte sicher als solche zu erkennen. Besonders über 50-Jährige sind unsicher: Nur 33 Prozent von ihnen sehen sich dazu in der Lage. Trotz Skepsis haben etwa genauso viele noch nie konkrete Maßnahmen ergriffen, um den Wahrheitsgehalt eines Bildes oder Videos zu prüfen.
Das BSI gibt Tipps zum Erkennen von KI-Fälschungen: