Von Todeszeitpunkt und Todesursache

Datum19.10.2026
SubjektGoethe-Universität Frankfurt am Main
Kontakt<p><strong>Redaktion:</strong> Dr. Anke Sauter, Referentin für Wissenschaftskommunikation, Büro für PR &amp; Kommunikation, Theodor-W.-Adorno-Platz 1, 60323 Frankfurt am Main, Telefon 069 798-13066, E-Mail sauter@pvw.uni-frankfurt.de</p>
RegionDeutschland
KategorieGesundheitswesen und Krankenhäuser, Universitäten, Wissenschaft und Forschung

Vorlesungsreihe „Interdisziplinäre Rechtsmedizin“ gibt spannende Einblicke.

FRANKFURT. Verkehrsdelikte unter Alkohol, Vaterschaftstests, spektakuläre Todesfälle – das Arbeitsfeld der Rechtsmedizin ist riesig. Aber was unterscheidet das Fach von der Pathologie? Inwiefern hilft die Rechtsmedizin den Lebenden? Und warum arbeiten Rechtsmediziner interdisziplinär? Die Vortragsreihe „interdisziplinäre Rechtsmedizin“, die am morgigen

Dienstag, 20 Oktober, um 18:15 Uhr
im Hörsaal 22-1 im Universitätsklinikum
(Theodor-Stern-Kai 7)


startet, gibt Auskunft über Aufgabenfeld und Forschungserkenntnisse der Rechtsmedizin. Los geht es mit einem Vortrag von Prof. Marcel A. Verhoff. Er spricht unter dem Titel „Tot ist tot. Oder nicht?“ über die Thanatologie, die Lehre vom Tod und seinen Erscheinungen.

Verhoff ist Rechtsmediziner und seit 2013 Direktor des Instituts für Rechtsmedizin am Fachbereich Medizin der Goethe-Universität. Er hält einen Großteil der Vorträge in der Veranstaltungsreihe.

Weitere Termine und Themen im Überblick:

Dienstag, 27. Oktober, Hörsaal 22-1
„Der Tod ist um 21:15 Uhr eingetreten“ – Todeszeiteinschätzung in der Rechtsmedizin
Prof. Dr. Marcel Verhoff, Institut für Rechtsmedizin
Prof. Dr. Jens Amendt, Institut für Ökologie, Evolution und Diversität
Dr. Lena Lutz, Institut für Rechtsmedizin

Dienstag, 3. November, Hörsaal 22-2
Betrunken von einem Glas Sekt? Alkohol, unser „täglich Brot“
Prof. Dr. Marcel Verhoff, Institut für Rechtsmedizin

Dienstag, 10. November, Hörsaal 22-1
Der vergessene Tupfer nach einem medizinischen Eingriff – (K)ein Behandlungsfehler?!
Peter Jan Chabiera, Institut für Rechtsmedizin

Dienstag, 17. November, Hörsaal 23-3
Möglichkeiten und Grenzen der forensischen DNA-Analyse
Prof. Dr. Richard Zehner, Molekularbiologe am Institut für Rechtsmedizin

Dienstag, 24. November, Hörsaal 22-2
Wenn nur noch Knochen übrig sind – forensische Anthropologie und Osteologie
Prof. Dr. Marcel Verhoff, Institut für Rechtsmedizin

Dienstag, 1. Dezember, Hörsaal 22-1
Von den Toten für die Lebenden: Wie Obduktionen Leben retten, u.a. am Beispiel des plötzlichen Kindstodes und der Herzgenetik (molekulare Autopsie)
Prof. Dr. Marcel Verhoff, Institut für Rechtsmedizin
Prof. Dr. Silke Kauferstein, Zentrum für plötzlichen Herztod am Institut für Rechtsmedizin

Dienstag, 8. Dezember, Hörsaal 22-1
Zwischen Rausch und tödlicher Vergiftung: Nachweis und Beurteilung in der Forensischen Toxikologie
Prof. Dr. Stefan Tönnes, Toxikologe am Institut für Rechtsmedizin
PD Dr. Alexander Paulke, Toxikologe am Institut für Rechtsmedizin

Dienstag, 15. Dezember, Hörsaal 22-1
„Der Strom kommt aus der Steckdose“, „Der Ertrinkende reißt immer die Arme hoch“ – Stromtod und Tod im Wasser
Prof. Dr. Marcel A. Verhoff, Institut für Rechtsmedizin

Dienstag, 12. Januar, Hörsaal 22-1
Die Verletzungen lesen – Formen der Gewalt
Prof. Dr. Marcel A. Verhoff, Institut für Rechtsmedizin

Dienstag, 19. Januar, Hörsaal 22-1
Wie Leichen sprechen: Rekonstruktionen aus Obduktionsergebnissen
Prof. Dr. Marcel A. Verhoff, Institut für Rechtsmedizin

Dienstag, 26. Januar, Hörsaal 22-1
„Das war dochnur ein harmloser Sturz!“ – Häusliche Gewalt und Kindesmisshandlung – die klinische Rechtsmedizin als Beweismittel
Prof. Dr. Marcel A. Verhoff, Institut für Rechtsmedizin

Dienstag, 2. Februar, Hörsaal 22-1
Komplexe Fallbearbeitung – vom Tatort bis in den Gerichtssaal
Prof. Dr. Marcel A. Verhoff, Institut für Rechtsmedizin

Dienstag, 9. Februar, Hörsaal 22-1
Dichtung und Wahrheit – Rechtsmedizin in den Medien
Prof. Dr. Marcel A. Verhoff, Institut für Rechtsmedizin

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