| Datum | 13.10.2026 |
| Subjekt | Bergische Universität Wuppertal |
| Autor | Stefanie Lauterbach |
| lauterbach[at]uni-wuppertal.de | |
| Telefon | +49 2024392219 |
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| Region | Deutschland |
| Kategorie | Bildung, Universitäten, Wissenschaft und Forschung |
Für 1.567 junge Menschen begann am Montagmorgen ein neuer Lebensabschnitt: Sie starteten mit Beginn des Wintersemesters 2026/27 ihr Studium an der Bergischen Universität Wuppertal. Bei der traditionellen Erstsemesterbegrüßung in der Uni-Halle hießen Rektorin Prof. Dr. Birgitta Wolff und Wuppertals Oberbürgermeisterin Miriam Scherff die neuen Studierenden willkommen. Erstere ermutigte die zukünftigen Akademiker*innen, gerade in herausfordernden Zeiten offen und zuversichtlich zu bleiben.
„Sie beginnen heute einen neuen Lebensabschnitt! Viele neue Möglichkeiten, aber auch Herausforderungen erwarten Sie – gerade in einer Zeit, in der es umso wichtiger wird, Wahres von Unsinn unterscheiden zu können und Argumente von Empörungsparolen. Gemeinsam mit Ihnen wollen wir Studium und Wissenschaft voranbringen und jeden Tag daran arbeiten, die Welt ein wenig besser zu machen. Übernehmen Sie mit uns Verantwortung – für sich selbst, für andere und für unsere Gesellschaft“, betonte Rektorin Prof. Dr. Birgitta Wolff bei der Begrüßung der Studienanfänger*innen.
Kleinerer Abiturjahrgang als Chance für Studierende
Der diesjährige Studienstart steht unter besonderen Vorzeichen: Durch die Rückkehr zu G9 fällt der Abiturjahrgang in Nordrhein-Westfalen deutlich kleiner aus. Entsprechend wird auch die Zahl der Studienanfänger*innen zurückgehen. Mit Beginn des Semesters begrüßt die Bergische Universität 1.567 Studierende im 1. Hochschulsemester und 3.071 Fachanfänger*innen im 1. Fachsemester. Zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres waren es 2.476 beziehungsweise 4.022. Die Zahlen betreffen unterschiedliche Kategorien: Im 1. Hochschulsemester sind Studierende, die sich erstmals an einer Hochschule in Deutschland einschreiben. Im 1. Fachsemester werden auch Studierende gezählt, die nach einem Fachwechsel ein neues Studienfach beginnen. Bis zum Enddatum der Datenerhebung am 1. Dezember 2025 waren die Vorjahreszahlen noch weiter gestiegen.
Um die Auswirkungen des sogenannten „weißen Jahrgangs“ abzufedern, warben die NRW-Hochschulen im Vorfeld gemeinsam mit dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft für den Studienstandort Nordrhein-Westfalen. Die Landeskampagne stellte die Vielfalt der Hochschullandschaft, exzellente Forschung und den Transfer in Wirtschaft und Gesellschaft in den Mittelpunkt. Auch die Bergische Universität beteiligte sich daran.
Der bislang beobachtete Rückgang entspricht den vorläufigen hiesigen Prognosen der Universitäten. Da Einschreibungs- sowie Los- und Nachrückverfahren derzeit noch laufen, lässt sich der Erfolg der eigenen und landesweiten Maßnahmen derzeit nicht abschließend bewerten. Die geringeren Studienanfänger*innenzahlen haben keine Auswirkungen auf die Grundfinanzierung der Bergischen Universität. Auch stehen den jetzigen „Erstis“ dieselben Studienvarianten und Seminarangebote offen wie in den Vorjahren.
Mehr Raum für Studierende – individueller studieren und erfolgreich abschließen
Im Gegenteil: Aus Sicht der Bergischen Universität eröffnet die aktuelle Situation den Studierenden neue und nachhaltige Chancen. „Kleinere Jahrgänge ermöglichen mehr interaktivere Lerngelegenheiten und einen intensiveren Austausch“, betont Prof. Dr. Susanne Buch, Prorektorin für Studium und Lehre. „Diese Chance wollen wir in diesem Semester bewusst nutzen: Denn ein guter Start ins Studium ist eine wesentliche Grundlage für den späteren Studienerfolg.“ Dass die Bergische Universität beste Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium bietet, belegen auch die aktuellen Zahlen: Mit 3.133 Absolvent*innen wurde 2025 ein neuer Höchststand erreicht.
Dabei unterstützt die Bergische Universität ihre Studierenden mit vielfältigen Informations- und Beratungsangeboten – von der Uni-App und dem WhatsApp-Kanal für Erstsemester bis zur persönlichen Beratung durch die Zentrale Studienberatung. Individuelle Unterstützung bieten die zentralen Werkstätten, die gezielt notwendige Grundlagen vermitteln und so den Übergang von Schule zum Studium erleichtern. Ziel des umfangreichen Angebots ist es, Studierende frühzeitig zu erreichen und sie während ihres Studiums bestmöglich zu begleiten.
Feierlicher Auftakt für die neuen Studierenden
Auf die Erstsemester wartete bei der diesjährigen Begrüßungsveranstaltung ein abwechslungsreiches Programm. Nach der Begrüßung durch Rektorin Birgitta Wolff hießen das Moderator*innen-Duo Franziska Hilger, Doktorandin an der BUW, und Dennis Fink als Leiter des UniSports die gespannten Studierenden willkommen.
Ein Film unter dem Titel „Hätte ich mal gewusst“ gab den Erstsemestern humorvolle und praktische Einblicke in den Studienalltag. Daneben zeigte der Film „Places to Be“ besondere Orte im Bergischen Land. Außerdem stellten sich die Zentrale Studierendenberatung, die Fachschaften, der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) und die Werkstätten mit ihren Unterstützungsangeboten vor. Wissenschaft und Unterhaltung verband der Science Slam mit Marcus Weidemann. Für musikalische und tänzerische Akzente sorgten erneut der UniChor und ein Hip-Hop-Showact mit Derya Kaptan. Den Abschluss bildete eine aktive Pause mit dem UniSport.
Mit der Welcome Week gut ins Studium starten
Die Erstsemesterbegrüßung bildete den Auftakt zur „Welcome Week“, in der zahlreiche weitere Informations-, Orientierungs- und Kennenlernangebote auf die neuen Studierenden warten.
Wichtige Informationen zum Studienstart und zu den Angeboten der Welcome Week gibt es unter: BUW Welcome Week Guide