Zum Brustkrebsmonat Oktober verbindet das Sana Klinikum Hof die Beleuchtung seines Eingangs mit Informationen zur Brustgesundheit, persönlichen Erfahrungen und einem besonderen Unterstützungsangebot für Patientinnen.
Wer im Oktober am Abend am Sana Klinikum Hof vorbeikommt, sieht den Eingang in pinkem Licht. Den ganzen Monat über leuchtet der Eingangsbereich am Abend bis in den Morgen hinein in der Farbe der Brustkrebsschleife. Auch ein Banner, pinke Schleifen und Ballons im Foyer machen auf den Brustkrebsmonat aufmerksam. Dahinter steht ein Anliegen: Frauen mit Brustkrebs und ihre Angehörigen wahrzunehmen, Fragen verständlich zu beantworten und zu zeigen, wo sie Unterstützung finden können.
Eine Brustkrebsdiagnose kann das Leben von einem Moment auf den anderen verändern. Neben Fragen zur Behandlung entstehen Sorgen um den Alltag, die Familie und die Zukunft. Die Oktoberaktion des Sana Klinikums Hof möchte diesen unterschiedlichen Erfahrungen Raum geben. In einer begleitenden Reihe auf Instagram, LinkedIn und in der Mitarbeiter-App Sana Daily stellen Mitarbeitende ihre Arbeit vor. Auch Patientinnen kommen mit persönlichen Gedanken zu Wort.
„Eine Brustkrebsdiagnose betrifft weit mehr als die körperliche Gesundheit. Jede Frau bringt ihre eigene Lebenssituation, ihre Fragen und ihre Sorgen mit. Deshalb ist uns wichtig, gemeinsam mit ihr die nächsten Schritte zu besprechen und ihre persönlichen Bedürfnisse zu berücksichtigen. Im Brustkrebszentrum arbeiten die verschiedenen Fachbereiche eng zusammen. Mit unserer Oktoberaktion möchten wir zeigen: Sie finden bei uns Menschen, die zuhören, verständlich erklären und Sie begleiten“, sagt Dr. Annett Feist, Chefärztin der
Eine von acht: Sie sind nicht allein
Ob im Bus, beim Elternabend, im Lieblingscafé oder beim Einkaufen in Hof: Statistisch gesehen erkrankt etwa eine von acht Frauen in Deutschland im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs.Diese Zahl kann zunächst erschrecken. Sie zeigt aber auch, wie viele Menschen das Thema betrifft. Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Betroffene sind mit ihrer Diagnose und ihren Fragen nicht allein. Zugleich macht die Zahl deutlich, weshalb Brustgesundheit Aufmerksamkeit verdient. Frauen sollten sich über die Früherkennungsangebote informieren, die zu ihrem Alter und persönlichen Risiko passen. Neu bemerkte Veränderungen an der Brust sollten ärztlich abgeklärt werden.
„Im Brustkrebszentrum am Sana Klinikum Hof arbeiten unsere Mitarbeitenden verschiedener Disziplinen Hand in Hand, um Patientinnen eine auf ihre Erkrankung und ihre persönlichen Bedürfnisse abgestimmte Behandlung zu ermöglichen.“, so Chefärztin Dr. Annett Feist. Der pink beleuchtete Eingang soll Frauen und ihre Familien daran erinnern, der eigenen Gesundheit Raum zu geben.
88 Prozent: Eine Zahl, die Mut macht
Wenn Frauen das Wort „Brustkrebs“ hören, entstehen häufig große Ängste und Sorgen. Das ist verständlich. Gleichzeitig haben sich die Möglichkeiten der Diagnostik und Behandlung weiterentwickelt. Die relative Fünf-Jahres-Überlebensrate bei Frauen mit Brustkrebs liegt in Deutschland bei rund 88 Prozent. Sie beschreibt das Überleben fünf Jahre nach der Diagnose im Vergleich zu Frauen gleichen Alters aus der Allgemeinbevölkerung. Die Zahl ist keine Heilungsquote, zeigt aber, dass viele Frauen nach einer Brustkrebsdiagnose eine gute Perspektive haben. Brustkrebs ist in vielen Fällen heilbar.
„Für die individuellen Heilungschancen sind unter anderem das Erkrankungsstadium und die Eigenschaften des Tumors entscheidend. Wird Brustkrebs früh erkannt, sind die Behandlungsmöglichkeiten und Heilungschancen häufig günstiger. Welche Therapie sinnvoll ist, besprechen wir mit jeder Patientin um gemeinsam die genau für Sie individuell passende zu finden.“, betont Dr. Feist. „Genau deshalb leuchtet der Eingangsbereich des Sana Klinikums Hof im Oktober pink: als sichtbare Erinnerung an Brustgesundheit, Früherkennung und die Unterstützung, die betroffene Frauen bei uns finden können.“
Untersuchungen verständlich erklären
Julia Gabler und Anja Fischer-Gronwald vom Team der Diagnostischen und Interventionellen Radiologie geben gemeinsam Einblicke in den Ablauf einer Mammografie. Sie zeigen, was Patientinnen bei der Untersuchung erwartet, und beantworten häufige Fragen. Der Beitrag soll helfen, Unsicherheiten anzusprechen und die Untersuchung besser zu verstehen.
Manisha Lone, Diagnostischen und Interventionellen Radiologie erläutert die Vakuumbiopsie – ein Verfahren zur Entnahme von Gewebeproben. Dabei geht es auch darum, weshalb ein auffälliger Befund weiter untersucht werden muss und warum er nicht automatisch eine Brustkrebsdiagnose bedeutet. Dr. Feist gibt Einblicke in die Begleitung von Patientinnen im Brustkrebszentrum und in die Zusammenarbeit von Frauenklinik und Radiologie.
Für die besondere Vorsorgeuntersuchung, discovering hands - steht Christine Kanetzki. Sie ist die Frau mit den sehenden Händen. Sie bietet auch Kurse zur Selbstuntersuchung der Brust an und erklärt, wie Frauen ihre eigene Brust besser kennenlernen können. Bitte bedenken Sie. „Die Selbstuntersuchung ersetzt keine ärztlichen Untersuchungen oder das Mammografie-Screening.“, möchte Dr. Feist erinnern.
Persönlichen Erfahrungen Raum geben
Ein weiterer Schwerpunkt ist das Leben mit metastasiertem Brustkrebs. Die Reihe richtet den Blick auf Frauen mit fortgeschrittener Erkrankung und auf ihre Bedürfnisse, persönlichen Behandlungsziele und Lebensqualität. Patientinnen, die ihre Erfahrungen freiwillig teilen möchten, erzählen außerdem in kurzen Aussagen, was ihnen während ihrer Erkrankung geholfen hat. Ihre Worte können anderen Frauen Mut machen und das Gefühl geben, mit ihren Sorgen nicht allein zu sein.
Ein persönliches Geschenk für betroffene Frauen
Ein zusätzliches Angebot ermöglicht die Kosmetikerin Eda Salepcioglu. Sie stellt im Rahmen der Aktion eine begrenzte Zahl kostenloser Permanent-Make-up-Behandlungen für Augenbrauen und Wimpernkranzverdichtung zur Verfügung. Eine Erkrankung und ihre Behandlung können auch das Aussehen verändern. Ob eine Frau ein solches Angebot nutzen möchte, ist eine persönliche Entscheidung.
Die Behandlungen finden bei Eda Salepcioglu in Ihrer Praxis in Hof statt; die Termine vereinbart sie selbst mit den Patientinnen. Voraussetzung für dieses Angebot ist eine ärztliche Bestätigung, dass der letzte Behandlungstag, beispielsweise einer Chemotherapie oder Bestrahlung, mindestens ein Jahr zurückliegt. Interessierte Patientinnen können sich an ihr betreuendes Team am Sana Klinikum Hof wenden. Die Kontaktdaten können gern über das Sekretariat der Frauenklinik erfragt werden.
Zehn Mythen über Brustkrebs
Zum Abschluss der Themenreihe greift Dr. Annett Feist zehn Mythen über Brustkrebs auf. Sie ordnet verbreitete Annahmen medizinisch ein und erklärt, was Frauen über die Erkrankung wissen sollten. Der Beitrag möchte verlässliche Informationen vermitteln und Fragen beantworten, die durch widersprüchliche Aussagen entstehen können.
Mit der pinken Beleuchtung und der begleitenden Reihe möchte das Sana Klinikum Hof Aufmerksamkeit schaffen und Menschen miteinander ins Gespräch bringen. Im Mittelpunkt stehen die Frauen, die Brustkrebs betrifft – mit ihren Fragen, ihren Erfahrungen und dem, was ihnen persönlich wichtig ist.
Sana Klinikum Hof leuchtet im Oktober pink