Einfacher den Wohnsitz anmelden, schneller den Aufenthaltstitel bekommen: Um internationalen Fachkräften die erfolgreiche Integration in Deutschland zu erleichtern, wollen das Work-and-Stay-Center Mittelfranken (WASC) und die Stadt bürokratische Hürden abbauen. Dafür haben sie eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet und starten damit in eine gemeinsame Pilotphase.
Ziel ist es, die Wartezeiten für ausländische Fachkräfte, Studierende und Auszubildende spürbar zu reduzieren und sogenannte „Antragsbremsen“ systematisch zu vermeiden. Die Vereinbarung sieht vor, dass das WASC als zentraler Lotse für internationale Fachkräfte fungiert. Es prüft die Antragsunterlagen auf Vollständigkeit und koordiniert die Termine. Das soll Rückfragen reduzieren und die Bearbeitung beschleunigen. Im Gegenzug gewährleistet das Amt für Migration und Integration der Stadt eine verbindliche Reaktionszeit von maximal zwei Wochen, nachdem prüfungsreife Anträge über das WASC eingegangen sind.
Die Zusammenarbeit gilt zunächst für eine Pilotphase von zwölf Monaten. Im Mittelpunkt stehen:
Die Work-and-Stay-Center Mittelfranken gGmbH wurde gemeinsam von der IHK Nürnberg für Mittelfranken und der Handwerkskammer für Mittelfranken gegründet, um internationale Fachkräfte und deren Familien besser in den Arbeitsmarkt und in das gesellschaftliche Leben zu integrieren.
Die Zusammenarbeit dient auch den Arbeitgebern bei der Rekrutierung von internationalen Fachkräften, indem die administrative Hürde für den Start gesenkt und das Einleben der neuen Mitbürger in ihre neue Heimat erleichtert wird.
Work-and-Stay-Center Mittelfranken (WASC, work-and-stay-center.de)