Bekenntnis zu Tiroler Krankenhäusern: Großinvestition in das Bezirkskrankenhaus Lienz

27.8.2026 - | Land Tirol

Dies ist eine Aussendung des Bezirkskrankenhaus Lienz.

Eine hochwertige, wohnortnahe und zukunftsfähige Gesundheitsversorgung in allen Regionen Tirols absichern – das ist das Ziel der Tiroler Landesregierung gemeinsam mit den Gemeindeverbänden der Tiroler Bezirkskrankenhäuser. Das Bezirkskrankenhaus Lienz ist dabei der unverzichtbare Kern der stationären und ambulanten Gesundheitsversorgung für die Bevölkerung in Osttirol. Vor dem Hintergrund steigender Anforderungen an die medizinische Versorgung, demografischer Entwicklungen sowie notwendiger struktureller und baulicher Anpassungen bekennen sich das Land Tirol und die Osttiroler Gemeinden heute, Donnerstag, zu einer gemeinsamen, langfristigen Absicherung und Weiterentwicklung des BKH Lienz – und setzen damit den Startschuss für die umfassende Modernisierung in mehreren Bauphasen bis voraussichtlich Ende 2042.

„Während andere darüber diskutieren, Krankenhäuser zu schließen, ist für uns klar: Die Standorte der Bezirkskrankenhäuser stehen in Tirol nicht zur Debatte. In Tirol haben die Bezirkskrankenhäuser einen besonderen Stellenwert. Sie sind tief in den Regionen verankert und werden von den Gemeinden mit großem Engagement mitgetragen. Sie sind ein unverzichtbarer Bestandteil einer wohnortnahen und verlässlichen Gesundheitsversorgung. Die Investitionen in das Bezirkskrankenhaus Lienz sind daher ein starkes Signal für den gesamten Bezirk Lienz und für ganz Tirol. Wir bekennen uns dazu, gemeinsam mit den Osttiroler Gemeinden alle erforderlichen Maßnahmen zu setzen, um den Bestand, die Leistungsfähigkeit und die Attraktivität des Standortes langfristig zu sichern“, betont Landeshauptmann Anton Mattle. Die gemeinsame Grundsatzvereinbarung bildet die Basis für die vertiefenden Detailplanungen sowie für die schrittweise Umsetzung der vorgesehenen Maßnahmen in mehreren Baustufen.

Mit der geplanten Modernisierung, die verschiedene Um- und Neubauten umfasst, werden ganz im Sinne der Gesundheitsreform „digital vor ambulant vor stationär“ vor allem digitale Möglichkeiten ausgebaut, Abläufe optimiert und die ambulante Versorgung gestärkt.

„Mit der geplanten Modernisierung setzt das Bezirkskrankenhaus Lienz einen entscheidenden Schritt für die Zukunft der medizinischen Versorgung in Osttirol. Das Projekt schafft zusätzliche Kapazitäten in wesentlichen Versorgungsbereichen vor Ort und stärkt damit die wohnortnahe Betreuung. Gerade für das Bezirkskrankenhaus Lienz ist eine leistungsfähige Infrastruktur von besonderer Bedeutung. Mit dem Ausbau stärken wir die regionale Gesundheitsversorgung nachhaltig und stellen sicher, dass die Menschen in Osttirol auch künftig eine hochwertige medizinische Versorgung in ihrer Nähe erhalten“, erklärt Gesundheitslandesrätin Cornelia Hagele.

Seitens des Gemeindeverbandes des BKH Lienz unterstreicht Verbandsobmann Bernhard Zanon: „Die Osttiroler Gemeinden bekennen sich geschlossen zu einer engen, partnerschaftlichen und transparenten Zusammenarbeit mit dem Land Tirol bei der Weiterentwicklung des Bezirkskrankenhauses Lienz. Gemeinsam schaffen wir die Grundlage für eine moderne, leistungsfähige und wohnortnahe Gesundheitsversorgung und stärken im Interesse aller Osttirolerinnen und Osttiroler unseren Krankenhausstandort nachhaltig.“

Für das Krankenhaus bedeutet die Modernisierung des Standortes vor allem verbesserte Rahmenbedingungen für die MitarbeiterInnen sowie eine Optimierung der medizinischen und organisatorischen Abläufe. Der Ärztliche Direktor Hansjörg Marsoner ergänzt: „Die Medizin entwickelt sich laufend weiter und mit ihr die Anforderungen an Infrastruktur und Prozesse. Die Modernisierung des Standortes gibt uns die Möglichkeit, Diagnostik, Behandlung und interdisziplinäre Zusammenarbeit noch besser aufeinander abzustimmen. Davon profitieren vor allem unsere Patientinnen und Patienten, gleichzeitig schaffen wir ein modernes Arbeitsumfeld für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“


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