Gerlach dringt bei Bundesregierung auf raschen Bürokratie-Abbau für Krankenhäuser – Bayerns Gesundheitsministerin wendet sich an den neuen Bundesgesundheitsminister: Angekündigte Entlastungen müssen zügig kommen

12.8.2026 - | Bayerische Staatsregierung

Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach dringt bei der Bundesregierung auf eine rasche Entlastung der Krankenhäuser durch einen Abbau von Bürokratie. Gerlach betonte am Mittwoch: „Die Krankenhäuser stehen derzeit vor großen Herausforderungen und unter starkem finanziellem Druck. Deshalb habe ich mich beim neuen Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann dafür eingesetzt, dass das angekündigte Entbürokratisierungsgesetz nun schnell kommt.“

Gerlach erläuterte: „Wir brauchen massive Erleichterungen bei den bürokratischen Anforderungen und personellen Vorgaben in den Kliniken. Denn ausufernde Bürokratie bindet wertvolle Zeit und Ressourcen, die bei der Versorgung der Patientinnen und Patienten dringend gebraucht werden. Wichtig ist auch eine Entlastung des Pflege- und Ärztepersonals.“

Gerlach verwies darauf, dass die bisherige Bundesgesundheitsministerin Nina Warken einen konkreten Gesetzentwurf zur Entbürokratisierung noch für diesen August in Aussicht gestellt hatte – mit Entlastungen in hoher dreistelliger Millionenhöhe. Die Erwartungshaltung der Krankenhäuser an eine zeitnahe Umsetzung sei dementsprechend hoch.

Die Ministerin fügte hinzu: „Uns allen muss bewusst sein, dass die Kliniken sowohl durch die Krankenhausreform als auch durch die Reform der Gesetzlichen Krankenversicherung unter großem Druck stehen. Ich bin froh, dass durch das Drängen Bayerns und anderer Länder noch spürbare Nachbesserungen für die Krankenhäuser erreicht werden konnten. Das war ein wichtiger Erfolg, der aber nicht ausreicht.“


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