Heute starten zwei neue Instrumente unter dem Dach des Deutschlandfonds: der Investitionskredit Energieversorgung und der KfW-Konsortialkredit Energieversorgung.
Die Programme tragen dazu bei, die Kreditangebote für Energieversorgungsunternehmen, insbesondere für Stadtwerke, zu verbessern.
Dafür stellt der Bund der KfW Garantien in Höhe von 16,4 Mrd. Euro bereit. Insgesamt können damit in den nächsten zehn Jahren bis zu 41 Mrd. Euro an Krediten ermöglicht werden. Zusammen übernehmen Bund und KfW bis zu 50 % des Kreditrisikos, so dass die Kreditvergabebereitschaft der ausgebenden Banken deutlich erhöht wird.
Das maximale Kreditvolumen beträgt pro Investitionsvorhaben 100 Mio. Euro im Investitionskredit und 200 Mio. Euro im Konsortialkredit mit einer maximalen Laufzeit von 25 Jahren.
Die Finanzierung ist verfügbar für Investitionen in Wärme- und Kältenetze (einschließlich Wärmeerzeugung, und -speicherung) sowie für Stromverteilnetze. In diesen Bereichen müssen in den nächsten zehn Jahren etwa 180 Mrd. Euro investiert werden, um Wärmenetze im Sinne der kommunalen Wärmeplanungen um- und auszubauen und um die Stromverteilnetze für den Hochlauf von Elektromobilität und Wärmepumpen sowie die weiter zunehmende dezentrale Stromerzeugung bereit zu machen.
Anträge können ab jetzt über die Finanzierungspartner der KfW gestellt werden.
Weitere Informationen zu den Programmen sind bei der KfW erhältlich unter www.kfw.de/548 und www.kfw.de/549.