Ministerin setzt sich für Erhalt der Minijobs ein – Arbeitsmarkt im Juli 2026 – Arbeit

31.7.2026 - | Bayerische Staatsregierung

In Bayern waren im Juli 2026 318.025 Personen arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Arbeitslosigkeit um rund 6.000 Personen bzw. 1,9, Prozent angestiegen.

Die anhaltend hohe Arbeitslosenzahl ist hauptsächlich auf die Krise in der Industrie zurückzuführen. Bayerns Arbeitsministerin Ulrike Scharf betont: „Mit den 34 Maßnahmen des Reformpakts hat die Bundesregierung wichtige Schritte unternommen, um Deutschland zu modernisieren und die Wirtschaft zu stärken. Im Herbst muss die Reformagenda weitergeführt werden. Wir brauchen weitere Arbeitsmarkt-Reformen. Die Abschaffung von Minijobs ist keine Lösung. Hier ist das letzte Wort für mich noch nicht gesprochen. Ich setze mich für den Erhalt der Minijobs und eine gute Lösung ein. Auch die Arbeitszeitflexibilisierung muss endlich umgesetzt werden.“

Aus Sicht der Ministerin greift eine Beschränkung der Minijobs auf Schülerinnen und Schüler zu kurz, da diese auch für Studierende, Rentnerinnen und Rentner eine gute und unkomplizierte Zuverdienstmöglichkeit bieten. „Unternehmen profitieren durch die Flexibilität ebenfalls von den Minijobs, was gerade in Zeiten von wirtschaftlichen Herausforderungen wichtig ist“, so die Ministerin weiter.

Mit einer Arbeitslosenquote von 4,1 Prozent behauptet Bayern unter allen Bundesländern seinen Spitzenplatz und liegt nach wie vor sehr weit unter dem Bundesdurchschnitt von 6,4 Prozent.


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