Land und AMS stellen Mittel für überbetriebliche Lehrausbildung 2026/2027 bereit.
Bregenz (VLK) – Land und AMS Vorarlberg setzen mit der überbetrieblichen Lehrausbildung 2026/2027 ein klares Zeichen für die Zukunft junger Menschen. Das Programm richtet sich an Jugendliche mit abgeschlossener Schulpflicht, die bislang keine abgeschlossene Ausbildung vorweisen können. „Die Förderung soll allen jungen Menschen einen fairen Einstieg in die Arbeitswelt und realistische Aufstiegschangen im Berufsleben ermöglichen“, sagt Landesrat Marco Tittler.
Das Ausbildungsprogramm soll insbesondere jene arbeitslos vorgemerkten junge Menschen unterstützen, die trotz eines intensiven Vermittlungsprozesses keine Lehrstelle finden konnten oder ihre Ausbildung abgebrochen haben. Im Mittelpunkt steht die fachliche Stärkung der Jugendlichen und die Beschleunigung ihres Übergangs in eine betriebliche Lehre.
Struktur der Ausbildung
Die Ausbildungsstruktur gliedert sich in eine vorbereitende Einstiegsphase, in der innerhalb von zehn Wochen individuelle Entwicklungsziele präzise definiert, berufliche Perspektiven geklärt und passende Praktikumsstellen systematisch organisiert werden. In der darauf aufbauenden Lehrgangsphase soll umfassende praktische Erfahrung in den Betrieben gesammelt werden. Parallel dazu werden die Jugendlichen gezielt auf den Besuch der Berufsschule sowie auf die Lehrabschlussprüfung vorbereitet. So werden betriebliche Praxis und fachtheoretische Qualififizierung miteinander verknüpft.
Für die Vorbereitungsphase sind rund 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer vorgesehen. Ein Einstieg in die Lehrgangphase ist auch für Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger möglich, sofern ein fixer Praktikumsplatz nachgewiesen wird.
Die Finanzierung erfolgt durch das AMS und das Land Vorarlberg. Durchgeführt wird das Programm vom Verein zur Förderung von Arbeit und Beschäftigung (FAB).
https://presse.vorarlberg.at/land/public/Zielgerichtete-F-rderung-auf-dem-Weg-zur-Lehrstelle