Gerlach setzt sich für hausärztliche Versorgung in Oberfranken ein\-\Bayerns Gesundheitsministerin übergibt Landarztprämie in Mistelgau

25.7.2026 - | Bayerische Staatsregierung

Gerlach setzt sich für hausärztliche Versorgung in Oberfranken ein-Bayerns Gesundheitsministerin übergibt Landarztprämie in Mistelgau.

Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach setzt sich für die hausärztliche Versorgung in Oberfranken ein. Gerlach betonte am Samstag anlässlich der Übergabe einer sogenannten Landarztprämie an einen neu niedergelassenen Hausarzt im oberfränkischen Mistelgau: „Unsere Landarztprämie ist ein bewährtes Unterstützungsangebot für Ärzte, die sich im ländlichen Raum niederlassen wollen. Unser Ziel ist es, damit die wohnortnahe medizinische Versorgung zu stärken. Ich freue mich, dass sich Benjamin Haugg als neuer Hausarzt im oberfränkischen Mistelgau niedergelassen hat und damit die medizinische Versorgung vor Ort weiter ausgebaut wird.“

Das Gesundheitsministerium fördert die Praxis von Herrn Haugg mit 60.000 Euro.Die Ministerin ergänzte: „In diesem Jahr wurden bereits 81 Landarztprämien gewährt, mit denen wir Niederlassungen im ländlichen Raum fördern. Allein 13 davon entfielen auf Praxen in Oberfranken.“

Durch die bayerische Landarztprämie werden Niederlassungen von Ärztinnen und Ärzten in ländlichen Regionen mit bis zu 60.000 Euro unterstützt. Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten können eine Förderung von bis zu 20.000 Euro erhalten.

Voraussetzung ist, dass sich die Medizinerinnen und Mediziner in Gemeinden mit nicht mehr als 20.000 Einwohnerinnen und Einwohnern niederlassen. Bei Kinder- und Jugendpsychiaterinnen und -psychiatern liegt die Grenze bei 40.000 Menschen. Des Weiteren müssen die Niederlassungen in Gemeinden erfolgen, die nicht überversorgt sind. Ärztinnen und Ärzte können auch dann eine Prämie erhalten, wenn sie eine schon bestehende Praxis übernehmen.

Gerlach betonte: „Die Verfügbarkeit der ärztlichen Versorgung darf nicht von der Postleitzahl abhängen. Deshalb setze ich mich auch weiterhin dafür ein, noch mehr Medizinerinnen und Mediziner für die Arbeit im ländlichen Raum zu gewinnen. Seit Einführung des Förderprogramms 2012 hat das bayerische Gesundheitsministerium im Freistaat über 1.500 Förderungen gewährt und damit mehr als 1.000 Hausärztinnen und Hausärzte sowie knapp 550 Fachärztinnen und -ärzte unterstützt. Das ist ein großer Erfolg und Meilenstein für die ländliche ambulante Versorgung.“

Weitere Informationen zur bayerischen Landarztprämie finden Sie unter: https://www.stmgp.bayern.de/service/foerderprogramme/niederlassung-von-hausaerztinnen-und-aerzten/.


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